Sperrfrist für Print, Online und elektronische Medien: / DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin: Immer mehr Menschen empfinden Corona-Einschränkungen als Belastung
ID: 1875484
Donnerstag, 21. Januar 2021, 23.55 Uhr
Die Ergebnisse werden im ARD-Morgenmagazin am Freitag, 22. Januar 2021 ab 5.30 Uhr veröffentlicht.
Für Nachrichtenagenturen: Frei mit Übernahme des Sperrfristvermerks
Verwendung nur mit Quellenangabe "DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin"
DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin: Immer mehr Menschen empfinden Corona-Einschränkungen als Belastung
Fast jeder Zweite (49 Prozent) nimmt die in Deutschland geltenden Corona-Einschränkungen als sehr starke bzw. starke Belastung wahr. 42 Prozent bezeichnen ihre persönliche Belastung durch die bestehenden Auflagen als weniger stark. Nur 9 Prozent fühlen sich durch die Einschränkungen aktuell gar nicht belastet. Das ist das Ergebnis des aktuellen ARD-DeutschlandTrends für das ARD-Morgenmagazin.
Damit hat die Zahl derer, die die Auflagen belastend empfinden, zugenommen. In der Woche vor Weihnachten bezeichneten 36 Prozent die Einschränkungen als starke oder sehr starke Belastung. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) gaben an, weniger oder überhaupt nicht belastet zu sein.
Jüngeren Wahlberechtigten fallen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie schwerer als den Älteren. Bei den unter 40-Jährigen sprechen sechs von zehn (59 Prozent) von starken bis sehr starken Belastungen. Bei den über 65-Jährigen sind es knapp vier von zehn (37 Prozent).
Zufriedenheit mit Krisenmanagement von Bund und Ländern rückläufig
Zum Corona-Krisenmanagement von Bund und Ländern überwiegt in der Bevölkerung mittlerweile ein kritisches Urteil: Gut die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) zeigt sich aktuell weniger oder gar nicht zufrieden mit dem Krisenmanagement. 46 Prozent der Befragten sind zufrieden oder sehr zufrieden.
Damit fällt das Bild spiegelbildlich aus zu Mitte Dezember 2020. Vor Bekanntgabe des neuen Lockdowns äußerten sich 57 Prozent positiv und 42 Prozent negativ.
Mehrheitlich hinter dem Krisenmanagement von Bund und Ländern stehen aktuell allein die Anhänger der Unionsparteien (74:26 Prozent). Unter Anhängern von SPD und Grünen halten sich Zustimmung und Ablehnung in etwa die Waage (jeweils 52:48 Prozent). In den Reihen der Linken überwiegt die Kritik (57:42 Prozent). Auf deutliche Distanz zum Krisenmanagement von Bund und Ländern gehen die Anhänger der FDP (80:20 Prozent) und der AfD (93:7 Prozent).
Sonntagsfrage: Leichter Stimmengewinn für die SPD
Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union aus CDU und CSU auf 34 Prozent der Wählerstimmen. Die Grünen wären mit 21 Prozent zweitstärkste Kraft. Für die SPD würden sich 15 Prozent entscheiden, für die AfD 10 Prozent. Die Linke käme auf 6 Prozent der Stimmen, die FDP auf 7 Prozent. Insgesamt käme die Regierungskoalition aus Union und SPD auf 49 Prozent der Stimmen.
Im Vergleich zum DeutschlandTrend vom 7. Januar 2021 gewinnt die SPD einen Prozentpunkt. Die Union und die Linke verlieren jeweils einen Prozentpunkt. Der Stimmenanteil für die Grünen, die AfD und die FDP bleibt unverändert.
Studieninformation
Der DeutschlandTrend ist eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins. Befragt wurden vom 18. bis 20. Januar 1.027 Wahlberechtigte. Fehlende Werte zu 100 Prozent bedeuten: Weiß nicht / keine Angabe.
Die Fehlertoleranz liegt bei 1,4 (bei einem Anteilswert von 5 Prozent) bis 3,1 (bei einem Anteilswert von 50 Prozent) Prozentpunkten. Die vollständige Untersuchung kann telefonisch unter 0172 - 24 39 200 (Agentur Ulrike Boldt) angefordert werden.
Die Fragen im Wortlaut:
1. Wie stark belasten Sie die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie? 2. Wie zufrieden sind Sie derzeit mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung und der Länder? 3. Welche Partei würden Sie wählen, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre?
Pressekontakt:
Kommunikationsdesk
Telefon 0221 220 7100
Bitte beachten Sie: Anfragen an die WDR Kommunikation richten Sie bitte an
kommunikation@wdr.de. Die bisherige Adresse wdrpressedesk@wdr.de wird in Kürze
deaktiviert.
Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.wdr.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7899/4818447
OTS: WDR Westdeutscher Rundfunk
Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
fernsehen
computer
medien
bildung
familie
partei
kultur
gesundheit
wirtschaft
verbraucher
radio
wahlen
soziales
arbeit
politik
jugendliche
wissenschaft
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.01.2021 - 23:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1875484
Anzahl Zeichen: 4610
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Sperrfrist: 21.01.2021 23:55 Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der Sperrfrist
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 510 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sperrfrist für Print, Online und elektronische Medien: / DeutschlandTrend im ARD-Morgenmagazin: Immer mehr Menschen empfinden Corona-Einschränkungen als Belastung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
WDR Westdeutscher Rundfunk (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der WDR wird vorbehaltlich der Gremienzustimmung zum 1. April 2027 seine jungen Radiowellen strategisch neu aufstellen. Das Ziel: künftig mit drei sehr unterschiedlichen Programmprofilen mehr junge Menschen in NRW zu erreichen als bisher. Die drei jungen Programme 1LIVE, 1LIVE DIGGI und COSMO solle
Neue ARD/WDR-Familienserie aus dem Ruhrgebiet: Drehstart für „Onkel Ruben und das Loch im Garten“ ...
Derzeit laufen in Dortmund die Dreharbeiten für die neue ARD/WDR-Familienserie „Onkel Ruben und das Loch im Garten“. Darin wird das Leben einer Familie im Ruhrgebiet durch den unerwarteten Besuch des kleinkriminellen Onkels gehörig auf den Kopf gestellt. Die sechsteilige prominent besetzte Ser
ARD-Studio Kyjiw durch Druckwellen nach russischem Angriff massiv beschädigt ...
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (24.05.2026) gab es einen schweren russischen Drohnen- und Raketenangriff auf die Ukraine. Im Fokus war die Hauptstadt Kyjiw. Auch das zentral gelegene ARD-Studio wurde dabei massiv beschädigt und in Teilen zerstört – wahrscheinlich durch eine Druckwelle, die
Weitere Mitteilungen von WDR Westdeutscher Rundfunk
Buckeln war gestern / Ein starker Rücken kennt keinen Homeoffice-Stress! ...
Viele Büroangestellte arbeiten derzeit aufgrund von Corona ganz oder zumindest teilweise im Homeoffice. Doch was gut gegen die Ansteckungsgefahr ist, kann für den Rücken zur echten Belastungsprobe werden. Die gute Nachricht lautet: Schon mit kleinen Veränderungen können Sie für ein rückenfreu
Zweite Tarifverhandlung in der bayerischen M+E Industrie - Weg zum Kompromiss noch weit entfernt ...
Die zweite Tarifverhandlung in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie wurde heute in München ohne Ergebnis beendet. "Bis ein tragfähiger Kompromiss steht, ist es noch ein langer Weg. In vielen Details bestehen noch große Differenzen ", kommentiert die Verhandlungsführerin des vb
Infrastruktur verbessern: Fehlender Breitband-Ausbau bremst Homeoffice ...
Genossenschaftlich orientierte Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so weit wie möglich standortunabhängiges Arbeiten an. Selbstverständlich erkennen die genossenschaftlichen Arbeitgeber dies als wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz. &
"Jede Hilfe ist so notwendig wie willkommen!" / bpa fordert stärkere Unterstützung der Pflegeeinrichtungen bei Ausweitung der Testpflichten ...
Mit verstärkten Forderungen an die Pflegeheime, Schnelltests für Besucherinnen und Besucher anzubieten, kommen auf Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein erneut zusätzliche Belastungen zu. Davor warnt der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa): "Schon jetzt arbeiten d




