Mitteldeutsche Zeitung zu Wanderwitz

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(ots) - "Wir haben es mit Menschen zu tun, die teilweise in einer Form diktatursozialisiert sind, dass sie auch nach dreißig Jahren nicht in der Demokratie angekommen sind", sagte Wanderwitz. Im Klartext: 31 Jahre nach dem Ende der DDR sei diese noch immer in Haftung zu nehmen für die unmittelbaren gesellschaftlichen Zustände vor Ort. Das zu behaupten, ist Unsinn, hat aber Methode. Wer in Sachsen-Anhalt 18 Jahre alt ist und am kommenden Sonntag zum ersten Mal wählt, tut das nicht aus einer DDR-Erfahrung, sondern aus einer Gegenwartserfahrung heraus, egal, ob er AfD oder Linke oder die Satirepartei "Die Partei" wählt. Er tut es etwa mit der Erfahrung, dass fernab der Großstädte die gesellschaftliche Bindekraft immer schwächer wird, dass der Osten gesamtdeutsch kaum über politische Teilhabe und Präsenz verfügt.

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drucken  als PDF  Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu erneuten Ausschreitungen in Stuttgart Linke kritisieren Rundfunk:
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Datum: 30.05.2021 - 18:24 Uhr
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