Verdienstausfall bei Quarantäne: Finanzieller Zwang / Kommentar von Thomas Steiner
(ots) - Nun geht es ans Existenzielle. Die Zahlung auszusetzen ist allerdings keine Idee, die aus dem aktuellen Stocken der Impfkampagne resultiert. Bereits im vergangenen Jahr wurde der entsprechende Passus ins Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Die Idee ist also auch keine des Landes. Aber im Gegenteil hat Baden-Württemberg sich in der Gesundheitsministerkonferenz dafür eingesetzt, die Regelung erst am Ende dieses Jahres umzusetzen. Der Bund hat sich widersetzt. Weil das Land - etwas willkürlich - davon ausgeht, dass bis Mitte September jeder die Chance hatte, sich impfen zu lassen, muss die Bestimmung also umgesetzt werden. Eine Quarantäne kann bis zu zwei Wochen dauern. Die Hälfte eines Monatsverdiensts kann das kosten, Geringverdienende können da in Not geraten. Wer Angst vor einer Impfung hat oder einfach abwarten will - soll der oder die sich impfen lassen wegen des lebensnotwendigen Geldes? Auch wer die Ängste oder Bedenken nicht teilt und geimpft ist, wird solchen Zwang vielleicht ablehnen. http://www.mehr.bz/khs246i
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Datum: 02.09.2021 - 22:22 Uhr
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