FDP-Generalsekretär Djir-Sarai: Konnten erfolgreiche Regierungsarbeit nicht in Wählerstimmen umwandeln - ehrliche Analyse gefragt
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Der Generalsekretär der FDP, Bijan Djir-Sarai, fordert nach den hohen Verlusten seiner Partei bei der NRW-Landtagswahl eine "ehrliche Analyse", warum es der FDP nicht gelungen ist, durch ihre Arbeit in der Landesregierung zu punkten. Bei phoenix sagte Djir-Sarai: "Wir kommen aus einer erfolgreichen Landesregierung, das hat das Ergebnis der CDU gezeigt. Aber uns ist es nicht gelungen, die erfolgreiche Arbeit der Landesregierung in den letzten fünf Jahren in Wählerstimmen zu verwandeln. Vor allem ist es nicht gelungen, deutlich zu machen, wo in dieser Landesregierung die klare Handschrift der FDP war." Dies sei etwa beim Thema Bildungspolitik besonders deutlich geworden. "Bildungspolitische Themen waren in NRW immer hoch emotional besetzt. Gerade an dieser Stelle ist nicht deutlich geworden, wo die Handschrift der FDP war, und das müssen wir alles aufarbeiten. Und ich würde uns als Landespartei empfehlen, diese Analyse sehr ehrlich durchzuführen", so der Generalsekretär.
Positiv stimme ihn die Tatsache, dass die FDP vor allem bei den Jungwählern beliebt ist. "Wir sind bei den Erstwählern, den Jungwählern außerordentlich stark, das macht mich optimistisch, denn es zeigt mir, dass wir in der Lage sind, die Zukunftsthemen zu identifizieren und zu artikulieren. Aber gleichzeitig, das, was wir bei den Wählerinnen und Wählern gerade ab 60 erzielt haben, das macht mich schon nachdenklich, auch das werden wir nochmal aufarbeiten müssen."
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Datum: 16.05.2022 - 09:47 Uhr
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