Mitteldeutsche Zeitung zu Steuer für Kriegsgewinner
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Das von FDP-Finanzminister Christian Lindner ins Feld geführte Gegenargument, man dürfe etwa den Energiekonzernen keine Investitionsanreize nehmen, zieht nicht. Die Unternehmen wissen genau, dass sie ohne eine Umstellung auf erneuerbare Energien bald weg vom Fenster sind. Und auch sein Argument, eine Übergewinnsteuer sei schwer umzusetzen, weil die Abgrenzung zwischen normalen und Kriegsgewinnen schwierig sei, entpuppt sich als reine Schutzbehauptung. In Italien knüpft die Steuer an den zusätzlichen Umsätzen an. Lindner muss sich jetzt bewegen, will er nicht als Schutzpatron von Kriegs- und Krisengewinnern dastehen.
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Datum: 06.06.2022 - 18:30 Uhr
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