Merz' Sozialtourismus-Vorwurf ist unterste Schublade
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So ganz begriffen hat es Friedrich Merz noch immer nicht: "Wenn meine Wortwahl als verletzend empfunden wird", erklärte der CDU-Chef gestern, "dann bitte ich dafür in aller Form um Entschuldigung." Merz hatte einen "Sozialtourismus" von ukrainischen Flüchtlingen nach Deutschland beklagt, weil Ukraine-Flüchtlinge seit Juni Grundsicherung erhalten, also die gleichen Leistungen wie etwa Hartz-IV-Empfänger. Kann man sein Gerede auch anders verstehen? Durch ein halbherziges "Sorry" macht Merz seine Entgleisung jedenfalls nicht vergessen. So kramt er in der untersten Populismus-Schublade. Wenn seine Strategie, die AfD zu halbieren, so aussieht, kann die Republik gut darauf verzichten.
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Datum: 27.09.2022 - 16:29 Uhr
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