Keine Impulse fuer Heilbaeder und Kurorte
ID: 201553
Keine Impulse fuer Heilbaeder und Kurorte
Die Heilbaeder und Kurorte in Deutschland haben von der neuen Bundesregierung wenig zu erwarten. Dies belegt die Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der SPD. So hat die Bundesregierung keine konkreten Plaene, die Heilbaeder und Kurorte im Rahmen der Praevention zu staerken. Schwarz-Gelb will weder ein Praeventionsgesetz noch eine Stiftung fuer Praevention und Gesundheitsfoerderung mit Einbeziehung der Heilbaeder und Kurorte sondern verweist gebetsmuehlenartig auf eine Praeventionsstrategie, die es noch gar nicht gibt.
Offensichtlich ist von der Bundesregierung nicht geplant, die Heilbaeder und Kurorte in die angekuendigte Praeventionsstrategie aktiv einzubeziehen.
Die finanzielle Situation der Heilbaeder und Kurorte hat Schwarz-Gelb verschlechtert. Allein in 2011 muessen die Kommunen in Deutschland mit 1,5 Milliarden Euro weniger Einnahmen als direkte Folge des "Wachstumsbeschleunigungsgesetzes" rechnen - wie viel davon auf die Heilbaeder und Kurorte entfaellt, kann oder will die Bundesregierung nicht sagen. Sie behauptet stattdessen, dass die Heilbaeder und Kurorte von der mit dem "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" beschlossenen Subventionierung der Hotels profitieren wuerden. Dafuer nennt die Bundesregierung aus gutem Grund keine Belege - es gibt keine.
Die Bundesregierung plant keine Umwandlung ambulanter Vorsorgemassnahmen in anerkannten Kurorten in eine Pflichtleistung und setzt sich auch nicht fuer einheitliche Qualitaetsstandards in Europa ein. Sie schliesst nicht aus, dass die ermaessigten Mehrwertsteuersaetze fuer Schwimm- und Heilbaeder sowie fuer die Bereitstellung von Kureinrichtungen im Rahmen der angekuendigten Ueberpruefung der Mehrwertsteuersaetze abgeschafft werden. Sie will nicht pruefen, inwiefern Wahltarife negative Auswirkungen auf die Inanspruchnahme von Kuren haben.
Auch in der Forschung gibt es keine neuen Impulse von Schwarz-Gelb fuer Heilbaeder, Kurorte und den Gesundheitstourismus. So verweist die Bundesregierung lediglich auf die bereits seit langem bestehende Initiative "Wirtschaftsfaktor Alter" und bestehende sowie noch zur Zeit der Grossen Koalition in Auftrag gegebene Studien. Welche Schlussfolgerungen die Bundesregierung aus den bereits gewonnenen Erkenntnissen ziehen will, bleibt sie schuldig. Neue Konzepte und Massnahmen vor dem Hintergrund der aelter werdenden Gesellschaft gibt es nicht.
Rehabilitation und Praevention haben eine grosse Bedeutung fuer das deutsche Gesundheitswesen. Die Bundesregierung taete gut daran, dies endlich zu erkennen und die Heilbaeder und Kurorte in eine Staerkung dieser Bereiche einzubeziehen.
© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 19.05.2010 - 15:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 201553
Anzahl Zeichen: 3517
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 213 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Keine Impulse fuer Heilbaeder und Kurorte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss wird eine umfassende Modernisierung des Verwaltungsprozessrechts auf den Weg gebracht. Die letzten großen Reformen der Verwaltungsgerichtsordnung liegen mehr als zwanzig Jahre zurück. Seitdem haben sich Arbeitsweise, Digitalisierung und Belastung der Verwaltungs
Baugesetzbuch-Upgrade: Schneller bauen, günstiger wohnen, Schrottimmobilien bekämpfen ...
Deutschland braucht mehr bezahlbaren Wohnraum - und dafür ein Planungs- und Baurecht, das schneller, digitaler und einfacher funktioniert. Mit dem Baugesetzbuch-Upgrade räumt die Bundesregierung jetzt auf mit einem Gestrüpp aus Bürokratie, Papierverfahren und unnötigen Hürden. Das sorgt dafür
Mehr Investitionen in den Medienstandort Deutschland ...
Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt, dass die Bundesregierung am heutigen Mittwoch den Entwurf für ein Medieninvestitionsverpflichtungsgesetz auf den Weg gebracht hat. Der Entwurf setzt endlich dort an, wo sich der Markt in den letzten Jahren hinbewegt hat: Bei Streamingdiensten, die in Deutschlan
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Kulturstaatsminister Bernd Neumann: 'Nofretete bleibt in Berlin!' ...
Aus Anlass der aktuellen Diskussion über die mögliche ägyptische Forderung einer Rückgabe der Nofretete-Büste hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann am heutigen Mittwoch nochmals nachdrücklich klargestellt: "Die Büste der Nofretete bleibt in Berlin!" Bernd Neumann, der zugleich S
NABU: Artensterben im Meer hält unvermindert an ...
Tschimpke: Wirtschaftsinteressen gehen leider immer noch vor Berlin - Mit Blick auf den "Europäischen Tag der Meere" am 20. Mai hat der NABU auf das unveränderte Artensterben in den Meeren aufmerksam gemacht. Auch im offiziellen UN-Jahr der biologischen Vielfalt ist es nicht gelungen
Meilenstein bei den Bauarbeiten im Eisenbahnknoten Chemnitz: Gleisaufbau im Bahnhofsvorfeld beginnt ...
Gleise in Richtung Leipzig erhalten endgültiges Gleisbett - Schienenersatzverkehr zwischen Chemnitz-Küchwald und Chemnitz Hbf (Leipzig/Chemnitz, 19. Mai 2010) Die Deutsche Bahn investiert rund 110 Millionen Euro in die grundlegende Erneuerung des Eisenbahnknotens Chemnitz. Bis 2013 soll hier ein
Rufe der FDP nach Unterstützung der Hebammen sind richtig, aber unglaubwürdig ...
"Die jetzigen Rufe der FDP nach staatlicher Unterstützung für die Hebammen sind völlig richtig, aber auch völlig unglaubwürdig. In der Antwort der Bundesregierung auf unsere Kleine Anfrage (Drs. 17/1680) wusste diese am 6. Mai 2010 weder von den Problemen der Hebammen noch sah sie Handlung




