Schwimmender Beweis für Nächstenliebe / Dank an "United4Rescue": EKD-Synoden-Präses und Flüchtlingsbischof bei Taufe des dritten Bündnisschiffes in Hamburg
ID: 2018957
Knapp drei Jahre nach Gründung des von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ins Leben gerufenen Bündnisses "United4Rescue" haben Synodenpräses Anna-Nicole Heinrich und der EKD-Flüchtlingsbischof Christian Stäblein dem Bündnis für dessen Engagement für die Seenotrettung gedankt.
Anlässlich der Taufe der "Sea-Watch 5", sagte Anna-Nicole Heinrich am Donnerstag in Hamburg: "Ich freue mich riesig darüber, dass United4Rescue jetzt bereits das dritte Bündnisschiff in den Einsatz im Mittelmeer schickt. Ich bin allen super dankbar, die diese lebensrettende Hilfe mit Spenden und Aktionen möglich machen. Sie haben dazu beigetragen, dass United4Rescue zu einer Erfolgsgeschichte wurde, und haben möglich gemacht, Tausende Menschen vor dem Ertrinken zu retten." Das Bündnisschiff sei der schwimmende Beweis dafür "wie viel Kirche bewegen kann, wenn sie sich in starke Netzwerke mit anderen Organisationen und Partner*innen begibt: Drei Rettungsschiffe in weniger als drei Jahren aus Spenden an den Start zu bringen, ist eine enorme Leistung. Keine Organisation kann so etwas allein schaffen, gemeinsam gelingt viel mehr", so die Präses.
Der Berliner Bischof Christian Stäblein erinnerte in seinem Grußwort in Hamburg daran, dass Seenotrettung humanitäre Pflicht und christliche Uraufgabe ist. Seit 2014 sind mehr als 25.000 Menschen im Mittelmeer ertrunken, allein in diesem Jahr zählt die Internationale Organisation für Migration (IOM) 1765 Opfer. "Solange Menschen auf der Flucht an den Grenzen Europas ertrinken, werden wir als evangelische Kirche nicht nachlassen, die Seenotrettung zu unterstützen. Die Werte Europas gehen im Mittelmeer unter, wenn wir Menschen dem Ertrinken überlassen." Das dritte Bündnisschiff sei ein Zeichen, dass die Aufgabe wichtig bleibe, so Stäblein. "Auch dieses Schiff wird Leben retten. Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen setzen wir der tödlichen Abschottungspolitik der EU-Mitgliedsstaaten unsere Mitmenschlichkeit, Solidarität und Nächstenliebe entgegen."
Hintergrund
United4Rescue wurde 2019 von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) initiiert. In dem zivilgesellschaftlichen Bündnis sind mehr als 850 Organisationen und Gruppen verbunden, die sich für die Seenotrettung im Mittelmeer engagieren. United4Rescue hat bereits drei Bündnisschiffe und zahlreiche Rettungseinsätze ermöglicht und so geholfen, Tausende Menschen aus Seenot zu retten.
Hamburg/Hannover, 3. November 2022
Pressestelle der EKD
Carsten Splitt
Pressekontakt:
Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 - 2796 - 269
E-Mail: presse@ekd.de
Original-Content von: EKD - Evangelische Kirche in Deutschland, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.11.2022 - 14:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2018957
Anzahl Zeichen: 3007
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hamburg/Hannover
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 275 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwimmender Beweis für Nächstenliebe / Dank an "United4Rescue": EKD-Synoden-Präses und Flüchtlingsbischof bei Taufe des dritten Bündnisschiffes in Hamburg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
EKD - Evangelische Kirche in Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Bereits jetzt laden 350 Feierorte Paare dazu ein, ihre Liebe unkompliziert unter Gottes Segen zu stellen - Zahl der Feierorte seit Februar 2026 verdreifacht - Beteiligung weiterer Gemeinden und Paare ist weiterhin möglich Hannover (26. Mai 2026). Am Wochenende rund um den 26. Juni 2026 können
Ökumenischer Gottesdienst zum DFB-Pokalfinale / Bischof Oster und Präses Latzel rufen zu Fairness, Respekt und verbindender Leidenschaft auf ...
Hannover/Berlin (23. Mai 2026). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Deutsche Bischofskonferenz haben heute (23. Mai 2026) anlässlich des DFB-Pokalfinales gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Fans und Ehrenamtlichen einen ökumenischen Got
„Arbeit ist mehr als Broterwerb“ / Kirchliche Flüchtlingsbeauftragte machen sich stark für bessere Arbeitsmarktintegration von Geflüchtete ...
Der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Stefan Heße (Hamburg), und der Beauftragte für Flüchtlingsfragen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Dr. Christian Stäblein (Berlin), haben sich heute (22. Mai 2026) zur Arbeitsmarkti
Weitere Mitteilungen von EKD - Evangelische Kirche in Deutschland
Stephan Brandner: Grenzen sichern - Anreize beenden - Migrationskrise bewältigen! (FOTO) ...
Bundesinnenministerin Faeser rechnet sich die alarmierenden Zahlen von nach Deutschland strömenden Zuwanderern schön. So gibt ihr Ministerium viel geringere Zahlen an, als tatsächlich gezählt werden. Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, fordert
Unionsfraktionssprecher für Energiepolitik, Jung: "Entlastungsbeschlüsse sind Stückwerk" ...
Der energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion, Andreas Jung, hat die Bund-Länder-Beschlüsse zum Entlastungspaket als Stückwerk kritisiert. Im rbb24 Inforadio nannte er am Donnerstag als konkretes Beispiel die Lücke bei den Maßnahmen im Januar und die Unklarheit darüber, ob die Gaspreis
Jung: Förderkulisse wird zur Berg- und Talfahrt ...
Schieflagen im Ampelkonzept müssen beseitigt werden Zu den Ergebnissen der Besprechung des Bundeskanzlers mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am heutigen Mittwoch erklärt Andreas Jung, energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: "Wir teilen die kl
Bernd Gögel MdL: Richtige Entlastungen statt ineffizienter Symptombekämpfung ...
Baden-Württembergs AfD-Fraktionschef Bernd Gögel MdL hat die Ergebnisse der Bund-Länder-Runde als ineffiziente Symptombekämpfung bezeichnet. "Es gibt fast nichts in diesem Paket, was wir gutheißen könnten. Das 49EUR-Ticket ist eine ungerechte Maßnahme: eine Gruppe in der Gesellschaft w




