Historiker entkräftet Argumente der Gorleben-Befürworter
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Historiker entkräftet Argumente der Gorleben-Befürworter
"Die Auswahl Gorlebens als Endlager ist das Ergebnis politischer Willkür. Offensichtlich tanzten die damals Verantwortlichen nach der Pfeife der Atomwirtschaft", erklärt Dorothée Menzner zu den heutigen Ausführungen des Historikers Detlev Möller vor dem Untersuchungsausschuss Gorleben. Die Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss weiter:
"Der Union wurde in ihrer Abwehrschlacht um Gorleben eines ihrer vermeintlich schärfsten Schwerter geraubt. Möller stellte zentrale Aussagen der für das niedersächsische Umweltministerium erstellten "Gorleben"-Studie des Historikers Anselm Tiggemann in ein gänzlich neues Licht. Das Auftragswerk der Gorleben-Befürworter lieferte durch die scharfe Analyse Möllers nun weitere Belege für die rein politisch begründete Festlegung auf Gorleben als Endlager."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 18.06.2010 - 00:47 Uhr
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