Einfach machen: CSU-Fraktion fordert Modellregionen für mehr Eigenverantwortung und weniger Bürokratie
ID: 2208186

(ots) - Die CSU-Landtagsfraktion bringt einen Dringlichkeitsantrag in den Landtag ein, der die Einrichtung von Modell- und Testregionen vorschlägt, um zusätzliche Befreiungen von landesrechtlichen Vorschriften zu erproben und so den Bürokratieabbau gezielt voranzutreiben. Ziel ist es, mehr Eigenverantwortung vor Ort zu ermöglichen, staatliche Kontroll-, Dokumentations- und Statistikpflichten zu verringern und damit unternehmerische sowie gesellschaftliche Initiativen zu erleichtern. Geplant ist ein entsprechendes Konzept - in enger Abstimmung mit Kommunen, Wirtschaft und Verbänden - um die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen. Auch auf Bundes- und EU-Ebene sollen Initiativen unterstützt werden, die Modellregionen mit erweiterten Abweichungsmöglichkeiten erlauben. Die Erfahrungen aus diesen Modellregionen sollen dazu beitragen, die landesweite Modernisierung und Beschleunigung bayerischer Verwaltung im Rahmen des Programms Bayern 2030 voranzutreiben.
Dazu erklärt Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion:
"Wir wollen in Modellregionen zeigen, wie Bürokratieabbau in der Praxis gelingt. Weniger Kontrollpflichten und mehr Eigenverantwortung eröffnen neue Chancen für Wirtschaft und Kommunen. Ziel ist ein schlanker, aber leistungsfähiger Staat, der Freiräume schafft, statt sie mit Vorschriften zu blockieren. Bayern soll Vorreiter bleiben und zeigen, was schnell und unkompliziert möglich ist. Deshalb müssen wir jetzt gezielte Experimente ermöglichen, um bürokratische Belastungen dauerhaft zu reduzieren und echte Gestaltungsspielräume für Regionen und Kommunen zu schaffen."
Kerstin Schreyer, wirtschaftspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, ergänzt:
"Gerade unsere Unternehmen brauchen mehr Freiräume statt immer neuer Auflagen. Modellregionen können zeigen, wie Wirtschaft, Verwaltung und Kommunen gemeinsam Tempo machen, wenn Bürokratie endlich zur Ausnahme statt zur Regel wird. Wir wollen, dass Bayern weiterhin Innovationsstandort bleibt - mit einer Verwaltung, die unternehmerisches Handeln ermöglicht, statt es zu bremsen."
Maximilian Böltl, Vorsitzender der AG Junge Gruppe der CSU-Fraktion, betont:
"Junge Menschen wollen gestalten, nicht nur Formulare ausfüllen. Wenn wir in Bayern Modellregionen schaffen, fördern wir Mut, Eigeninitiative und Verantwortung vor Ort . All das sind Werte, die unsere Generation antreiben. Bürokratieabbau ist kein Selbstzweck, sondern schafft die Grundlage für eine moderne Verwaltung, für den Markteinstieg von Startups und für eine neue Kultur des Ausprobierens, zu der auch Scheitern gehören darf."
Den Dringlichkeitsantrag finden Sie anbei.
Pressekontakt:
Sebastian Kraft
Pressesprecher
E-Mail: sebastian.kraft@csu-landtag.de
Michaela Lochner
Stv. Pressesprecherin
E-Mail: michaela.lochner@csu-landtag.de
Tobias Klahr
Stv. Pressesprecher
E-Mail: tobias.klahr@csu-landtag.de
Original-Content von: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.10.2025 - 15:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2208186
Anzahl Zeichen: 3184
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
München
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 268 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Einfach machen: CSU-Fraktion fordert Modellregionen für mehr Eigenverantwortung und weniger Bürokratie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Enquete-Kommission "Potenziale heben in Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung - Leben erleichtern, Bürokratie abbauen, Staat neu denken" hat zwölf konkrete Handlungsempfehlungen für eine Verschlankung des bayerischen Förderrechts beschlossen. Ziel ist es, die über 400 staatliche
Steuerschätzung 2026: Bayern kommt ohne starke Nachjustierung aus - Verantwortung und Weitsicht zahlen sich aus ...
Die aktuelle Steuerschätzung weist bundesweit für 2026 Mindereinnahmen von rund 17,8 Milliarden Euro gegenüber der Oktober-Schätzung 2025 aus. Für Bayern ergibt sich im Jahr 2026 eine Steuerprognose von knapp 60,3 Milliarden Euro - ein Minus von rund 0,1 Milliarden Euro gegenüber dem Haushalts
CSU-Fraktion will schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren für Wohnungsbau und Infrastruktur ...
Mit einem Dringlichkeitsantrag im Bayerischen Landtag will die CSU-Fraktion schnellere, einfachere und rechtssichere Verfahren für Wohnungsbau und zentrale Infrastrukturprojekte ermöglichen. Der Antrag soll heute im Plenum des Landtags beschlossen werden. Unter anderem sollen Beschwerdeverfahren g
Weitere Mitteilungen von CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
Alice Weidel: Immer mehr Frauen leben in Angst - Die AfD ist bereit Sicherheit wieder herzustellen ...
Zur aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag der Funke Mediengruppe, sowie den jüngsten Aussagen der CDU-Ministerin Nina Warken in der sogenannten "Stadtbild"-Debatte erklärt die AfD-Bundessprecherin Alice Weidel: "Mehr als jede zweite Frau in Deutschland fühlt sich im öffentlichen Ra
125 Jahre SZA Schilling, Zutt & Anschütz: Impulsgeber für modernes Wirtschaftsrecht ...
Die Wirtschaftskanzlei SZA Schilling, Zutt & Anschütz feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Aktuell sind für die Sozietät 139 Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, darunter 38 Partnerinnen und Partner, an den Standorten Frankfurt a. M., Mannheim, München und Brüssel tätig. Sie
KJR-Studie bestätigt Forderungen der CSU-Fraktion: Mehr Sicherheit für Frauen im ÖPNV ...
Die jüngst veröffentlichte Studie des Kreisjugendrings München (KJR) zur Sicherheit junger Menschen im öffentlichen Nahverkehr bestätigt eindrucksvoll, worauf die CSU-Landtagsfraktion bereits vor einem Jahr mit konkreten Vorschlägen reagiert hat: Viele Frauen fühlen sich in Bus und Bahn - vor
Tino Chrupalla, Alice Weidel & Carsten Hütter: AfD begrüßt ihr 70.000. Mitglied - Ein deutliches Signal für den politischen Wandel ...
Die Alternative für Deutschland hat einen weiteren bedeutenden Meilenstein erreicht: Mit inzwischen 70.000 Mitgliedern verzeichnet die Partei den stärksten Zuwachs ihrer Geschichte. Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD, erklärt: "Dieser Rekordzuwachs ist ein gewaltiger Vertrauensbeweis




