"nd.DerTag": Haare in jeder Suppe - Kommentar zu Donald Trumps vorgeblichem Engagement fü

"nd.DerTag": Haare in jeder Suppe - Kommentar zu Donald Trumps vorgeblichem Engagement für die Bürger des Iran

ID: 2223400

(ots) - US-Präsident Donald Trump macht es einem wirklich schwer, selbst die wenigen vielleicht unterstützenswerten Ansätze seiner Politik zu - nun ja - zu unterstützen. Anfang des Jahres kidnappte er Venezuelas Präsident Nicolás Maduro. Dieser hatte wahrlich viele Kritiker, dennoch rechtfertigt das keinen Überfall auf ein souveränes Land. Schon gar nicht, wenn Trump noch am selben Tag zugibt, dass es ihm eigentlich nur um Venezuelas Öl ging.

Nun will er angeblich die Proteste der Iraner gegen ihre Führung unterstützen, welche weltweit ebenfalls kaum Anhänger findet und erneut mit tödlicher Härte gegen die Demonstranten vorgeht. Klingt erst einmal nicht falsch. Und doch fragt man sich sofort, worum es Trump wirklich geht, wenn er mit einem Eingreifen droht. Schließlich beweist er gerade daheim in Minneapolis, dass er kein großer Verteidiger von Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist. Menschen, die sich dort seiner Einwanderungsbehörde ICE in den Weg stellen und von dieser sogar erschossen werden, belegt er mit dem Label "Terroristen". Und nun, da die Bürger der Stadt in Massen gegen die ICE-Einsätze demonstrieren, schickt Trump noch mal 1000 Bundespolizisten hin, um die Lage weiter zu eskalieren.

Ist das jetzt Whataboutism? Muss denn in allen Trump'schen Suppen nach Haaren gesucht werden? Ja, denn bislang schwammen sie noch in jeder Brühe in Büscheln an der Oberfläche. Auch im Iran haben die USA keine Strategie für die Zeit nach einer eventuellen Entmachtung der Staatsführung. Den Menschen vor Ort wirklich zu helfen, ist nicht Trumps Anliegen, weder in den USA noch in Venezuela oder im Iran. Und sicherlich nicht zufällig ist auch dieser jüngste Ort des Engagements ein ölreicher.

Pressekontakt:

nd.DerTag / nd.DieWoche
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722


Original-Content von: nd.DerTag / nd.DieWoche, übermittelt durch news aktuell

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Policen-Clearing: Warum Versicherte ihre Altersvorsorge neu bewerten müssen Nächstes Hochhaus-Projekt in Köln gescheitert - Vermögensverwalter verzichtet auf 103 Meter hohe Zentrale in Köln-Deutz
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.01.2026 - 18:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2223400
Anzahl Zeichen: 1971

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 372 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""nd.DerTag": Haare in jeder Suppe - Kommentar zu Donald Trumps vorgeblichem Engagement für die Bürger des Iran"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

nd.DerTag / nd.DieWoche (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"nd.DieWoche": Angst vor dem roten Berlin - Kommentar zum Versuch, die Vergesellschaftung von Immobilienkonzernen in Berlin per Gesetz zu blockieren ...
Im Kampf gegen links griff in der Geschichte dieses Landes die herrschende Klasse zu unterschiedlichen Mitteln. So nutzte Reichskanzler Bismarck Ende des 19. Jahrhunderts eine Doppelstrategie aus Zuckerbrot und Peitsche: Die Einführung erster sozialstaatlicher Absicherungen sollte der erstarkenden

"nd.DerTag": Drohkulisse in der Krise - Kommentar zur neuen Grundsicherung ...
Das waren Zeiten, als die Ampel-Koalition den Menschen im Erwerbslosen entdeckte. Und postulierte, man müsse denen, die staatliche Unterstützung brauchen, auf "Augenhöhe" begegnen. Die SPD wollte "Hartz IV hinter sich lassen"; "Solidarität, Zusammenhalt, Menschlichkeit&q

Linke verteidigt neue EU-Stahlzölle: "Die europäische Stahlindustrie muss vor unfairem Wettbewerb geschützt werden" fordert Martin Schirdewan ...
Der linke Europapolitiker Martin Schirdewan hat die neuen EU-Zölle auf Stahlimporte verteidigt. "Die europäische Stahlindustrie muss vor unfairem Wettbewerb geschützt werden", sagte der Ko-Vorsitzende der Linksfraktion im Europaparlament im Interview mit der Zeitung nd.DerTag (Mittwocha


Weitere Mitteilungen von nd.DerTag / nd.DieWoche


Friedrich Merz in Indien - Eine vernünftige, aber auch riskante Neuorientierung ...
Deutschland will Indien als strategische Säule einer über China hinaus diversifizierten Außen- und Wirtschaftspolitik. Das ist vernünftig und zugleich riskant. Eine Volkswirtschaft mit über einer Milliarde Menschen, rasant wachsendem Technologiesektor und enormem Potenzial an Fachkräften kann

Beeindruckender Konter ...
Der Fed-Chef hat recht, wenn er den Angriff als Versuch erklärt, die Notenbank geldpolitisch gefügig zu machen. Stoisch hat der 72-Jährige Trumps Anwürfe pariert. Wie er sie in einem Video kontert, mit klaren Worten und fast wütendem Ausdruck, ist beispiellos. Es ist die persönliche Unabhängi

Wirtschaftswachstum - Kein Platz mehr für Ideologen ...
Den großen Wurf gibt es in Deutschland deshalb nicht, weil in der schwarz-roten Koalition die Parteipolitik auf beiden Seiten sinnvolle und notwendige Lösungen verhindert. Wie soll es beispielsweise gelingen, die Unternehmen steuerlich zu entlasten (was im internationalen Vergleich dringend nötig

Demokratie erneuert sich nicht auf Parteitagen - sondern in Bildungsräumen ...
Warum politische Erneuerung bei Kindern, Jugendlichen und Ausbildung beginnen muss Parteitage, Reden und Selbstvergewisserungen gehören zur Demokratie - sie sind sichtbar, manchmal (unangenehm) laut und zwangsläufig medial präsent. Was sie nicht tun: Zentrale Probleme lösen, wie zum Beispi


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z