Bundesländer für Verbot von Einweg-Vapes: Deutsche Umwelthilfe fordert schnelles Aus der Wegwerfprodukte
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(ots) - Die Umweltministerinnen und -minister der Länder haben heute auf der Umweltministerkonferenz die Bundesregierung dazu aufgefordert, das angekündigte Produktverbot von Einweg-E-Zigaretten zeitnah umzusetzen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt den Beschluss der Bundesländer und fordert die Bundesregierung auf, schnell eine rechtssichere Verbotsregelung vorzulegen.
Dazu sagt DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz:
"Die Bundesregierung sollte der Aufforderung der Umweltministerinnen und -minister der Länder nach einem schnellen Produktverbot von Einweg-E-Zigaretten sofort nachkommen. In Deutschland fallen jährlich mehr als 60 Millionen dieser Einweg-Produkte als Abfall an. Bunte Einweg-Vapes treiben insbesondere Jugendliche in die gesundheitsschädliche Nikotinsucht. Falsch entsorgt verursachen sie Brände und belasten die Umwelt. Ein Verbot hätte längst im Tabakerzeugnis- oder Elektrogesetz festgelegt werden können - aber Landwirtschaftsminister Rainer und Umweltminister Schneider weisen die Zuständigkeit von sich. Jede weitere Verzögerung verschärft das Müll-, Brand- und Gesundheitsproblem. Andere europäische Länder wie Belgien, Frankreich, Großbritannien oder die Schweiz haben die gefährlichen Wegwerfprodukte bereits verboten. Wir fordern Bundeskanzler Merz auf, ein verantwortliches Ressort sowie einen verbindlichen und ambitionierten Zeitplan für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland festzulegen."
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Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin
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Datum: 08.05.2026 - 13:30 Uhr
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