FDP lässt Leiharbeiter im Regen stehen
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FDP lässt Leiharbeiter im Regen stehen
"Menschen müssen von ihrer Arbeit in Würde leben können", fordert die Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung der Fraktion DIE LINKE, Jutta Krellmann, angesichts der Blockade von Wirtschaftsminister Brüderle gegen einen Mindestlohn in der Leiharbeit. "Gerade angesichts der Öffnung unseres Arbeitsmarktes für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Osteuropa ab Mai 2011 wäre eine verbindliche Lohnuntergrenze das Mindeste um Lohndumping zu verhindern." Krellmann weiter:
"Trotz all der in jüngster Zeit bekannt gewordenen Skandale in der Leiharbeit verhindert die FDP einen Branchenmindestlohn für diejenigen, die ohnehin die Stiefkinder auf dem Arbeitsmarkt sind. Die Koalition beschränkt sich offenbar darauf, mit ihrem Kürzungspaket den Ärmsten das letzte Geld aus der Tasche zu ziehen und ihrer Klientel, Hoteliers und Bankern, Ermäßigungen und Zugeständnisse zu machen.
Für wirklichen Schutz muss es gleiches Geld für gleiche Arbeit geben, auch in der Leiharbeit. Deshalb setzen wir uns für equal pay und einen gesetzlichen Mindestlohn ein. Branchenmindestlöhne sind ein Schritt in die richtige Richtung aber ohne einen flächendeckenden Mindestlohn bleiben sie nur Flickwerk."
F.d.R. Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 08.07.2010 - 19:47 Uhr
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