Stahl-Warnstreiks mehr als berechtigt

Stahl-Warnstreiks mehr als berechtigt

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Stahl-Warnstreiks mehr als berechtigt



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"Die Warnstreiks in der Stahlindustrie und die Forderungen der IG Metall für die Beschäftigten sind mehr als berechtigt", stellt Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Arbeit und Mitbestimmung, fest. "Es ist die erste große Tarifrunde im Aufschwung und die Stahlindustrie boomt. Das Ergebnis wird eine Vorbildfunktion für die Tarifverhandlungen in anderen Branchen im Frühjahr 2011 haben." Krellmann weiter:

"Eine zentrale Forderung der IG Metall ist die Durchsetzung des Prinzips 'gleicher Lohn für gleiche Arbeit' auch für Leiharbeiter. Die Warnstreiks sind deshalb auch ein Armutszeugnis für die Bundesregierung. Ursula von der Leyen hat trotz all der Skandale noch immer keinen vernünftigen Gesetzesentwurf vorgelegt, der Leiharbeit reguliert und eindämmt. Die Ministerin trägt deshalb die Verantwortung, wenn die Stahlarbeiter gleichen Lohn für ihre Kollegen in Leiharbeit nun per Streik durchsetzen müssen. Zeit zum handeln hatte sie genug."

F.d.R. Christian Posselt


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drucken  als PDF  Thema verfehlt beim Juristentag: Arbeitsrecht und nicht Arbeitsmarktpolitik Symbolpolitik bekämpft Armut nicht
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Datum: 22.09.2010 - 13:46 Uhr
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