Ministerin Schröder gießt Öl ins Feuer

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Ministerin Schröder gießt Öl ins Feuer



(pressrelations) - Äußerungen von Familienministerin Schröder zur angeblichen Gewaltbereitschaft muslimischer Jugendlicher sind alles andere als hilfreich", kritisiert Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Kristina Schröder hatte zuvor ausgeführt, es gebe eine "gewaltverherrlichende Machokultur", die religiös-kulturelle Wurzeln habe. Ulla Jelpke weiter:

"Kristina Schröder gießt mit solchen Parolen nur Öl ins Feuer der um sich greifenden Muslimfeindlichkeit. Sie hätte besser daran getan, die von ihr selbst in Auftrag gegebene Studie aufmerksam zu lesen. Denn der Autor der Studie verweist darauf, dass die soziale Lage der Jugendlichen ausschlaggebend ist. Das dürfte an die Wahrheit sehr viel näher herankommen. Verantwortlich ist nicht der Islam, sondern eine Politik, die Jugendliche in wirtschaftlich und sozial prekäre Situationen bringt.

Erst gestern haben muslimische Organisationen mitgeteilt, dass sie einen rasanten Anstieg von Bedrohungen, Beschimpfungen und gewalttätigen Übergriffen verzeichnen. Das ist Folge der Grundhaltung dieser Bundesregierung, Migranten - insbesondere jene mit muslimischem Hintergrund - als Übeltäter hinzustellen, vom angeblichen Integrationsverweigerer bis hin zum Terrorverdächtigen. Zu dieser Stigmatisierung hat Frau Schröder nun erneut tatkräftig beigetragen."

F.d.R. Susanne Müller


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Datum: 26.11.2010 - 18:45 Uhr
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