Guttenberg-Versagen ist nicht das eigentliche Problem
ID: 337271
Guttenberg-Versagen ist nicht das eigentliche Problem
"Die aktuell bekannten Vorfälle bei der Bundeswehr haben ihre Ursachen in der "Armee im Einsatz". Vom Konzept der Staatsbürger in Uniform bleibt in Kriegszeiten immer weniger übrig. Die Verschärfung der Ausbildung, die Verrohung und Traumatisierung von einzelnen Soldaten unter realen Kriegsbedingungen, die Ausrichtung der Personalführung an harten Einsatzbedingungen - darin liegen die zentralen Ursachen für die aktuellen Skandale.
Natürlich hat zu Guttenberg Fehler gemacht, natürlich gibt er vor allem den kernigen Minister, der ab und an jemanden feuert, wenn die BILD-Zeitung es ihm nahelegt, und natürlich sollte er lieber heute als morgen zurücktreten. Aber die Verengung auf diesen einen Minister verhindert eine Debatte um das zugrunde liegende Problem und vernünftige Lösungsansätze - an deren Anfang vor allem ein Rückzug der Bundeswehr aus ihren aktiven Kriegsbeteiligungen stehen muss.
Zur Aufklärung der aktuellen Vorfälle ist eine unabhängige Kommission notwendig. Zudem müssen die Zustände in der Bundeswehr dauerhaft auf dem Prüfstand stehen, zum einen durch eine Stärkung der Position des Wehrbeauftragten und zum anderen durch die Einrichtung eines ständigen Unterausschusses "Bundeswehr und Innere Führung" des Bundestages.
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 27.01.2011 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 337271
Anzahl Zeichen: 2180
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 153 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Guttenberg-Versagen ist nicht das eigentliche Problem"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Raus aus der Datenschutzdefensive ...
"Beim Thema Datenschutz muss die Bundesregierung aus der Defensive kommen. Nicht zuletzt das Chaos um Google-Street-View im letzten Jahr hat gezeigt, dass eine grundsätzliche Reform des Bundesdatenschutzgesetzes notwendig ist, um auf den sich ständig weiterentwickelnden Bereich der neuen Medi
Preisanstieg frisst Rentensteigerung ...
Bundesregierung sollte den Rentnerinnen und Rentnern reinen Wein einschenken statt die Wahrheit zu panschen: Die für dieses Jahr angekündigte Rentensteigerung wird von der Preisentwicklung nämlich vollständig gefressen werden", kritisiert Matthias W. Birkwald die von der Bundesregierung unt
Maas: Tag der Mahnung und Erinnerung - Im Kampf gegen den Rechtsextremismus wachsam bleiben ...
Zum heutigen internationalen Holocaust-Gedenktag erklärt der saarländische SPD-Chef und Leiter der Zukunftswerkstatt "Demokratie und Freiheit" beim SPD-Parteivorstand, Heiko Maas: Der Holocaust-Gedenktag ist ein Tag der Mahnung und Erinnerung an das dunkelste Kapitel unserer Geschicht
CDU-Zeuge bestaetigt: Regierung Albrecht war spaetestens 1981 Zweifel an Gorleben bekannt ...
Zur heutigen Vernehmung des Zeugen Herrmann Schnipkoweit, im 1. Untersuchungsausschuss "Gorleben" erklaert die Obfrau der SPD-Bundestagsfraktion Ute Vogt: Die heutige Zeugenvernehmung des ehemaligen Sozialministers Herrmann Schnipkoweit belegt eindeutig, dass der Regierung Ernst Albrech




