Plutonium Leck - Japan muss die weltweit besten Experten zu Rate ziehen
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Plutonium Leck - Japan muss die weltweit besten Experten zu Rate ziehen
Die Katastrophe in der Atomanlage Fukushima I nimmt immer groessere Ausmasse an. Taeglich kommen neue schlechte Nachrichten. Deshalb ist es noetig, dass in Japan Konsequenzen gezogen werden und dort mit Hilfe der international besten Experten sofort alles Moegliche daran gesetzt wird, um das Allerschlimmste abzuwenden. Denn mittlerweile hat sich die Situation so zugespitzt, dass extrem giftiges und langlebiges Plutonium frei gesetzt wird. Nun ist klar, dass die Sicherheitsbehaelter beschaedigt sind und dass in den Reaktoren Kernschmelzen stattfinden.
Eine Katastrophe solchen Ausmasses ist keine nationale Angelegenheit mehr, sondern hat durch die schleichende Ausbreitung ueber die Atmosphaere und die Weltmeere internationale Folgen. Japan uebernimmt damit auch Verantwortung fuer die Menschheit und die globalen Oekosysteme jenseits seiner Grenzen. Es darf nur noch um die Frage gehen, wie man die schlimmsten vorstellbaren Auswirkungen noch verhindern kann.
Diese Aufgabe ist so schwierig, dass man sich der Hilfe der weltweit besten Experten nicht verschliessen sollte. Zwar sind Experten aus den USA und Frankreich vor Ort. Es ist jedoch voellig unklar und intransparent, welche Hilfe sie tatsaechlich leisten und inwiefern der Betreiber TEPCO den Rat annimmt. Hilfe darf nicht als Bevormundung verstanden werden. Sie muss allerdings in hoechstem Masse stringent und zielgerichtet sein, um das Chaos nicht noch zu verschlimmern.
Der von Skandalen erschuetterte Betreiber TEPCO scheint offensichtlich ueberfordert zu sein. Nach so langer Zeit kann er immer noch nicht eindeutig erklaeren, wie der Zustand seiner Anlage ist. Entweder weiss er es tatsaechlich nicht, dann bestaetigt das zusaetzlich noch einmal wie unbeherrschbar die Technik ist, oder der Betreiber agiert bewusst intransparent.
Nicht nur, dass die internationale Oeffentlichkeit nicht ausreichend informiert wird, sondern auch die Tatsache, dass selbst Arbeiter vor Ort, kritische Anlagenteile ohne ausreichende Schutzanzuege betreten und sich aufgrund hoher Strahlung Verbrennungen zu ziehen, ist in hoechstem Masse besorgniserregend.
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Datum: 30.03.2011 - 13:45 Uhr
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