Rheinische Post: Die FDP nach Westerwelle

Rheinische Post: Die FDP nach Westerwelle

ID: 377642
(ots) - Ein Kommentar von Michael Bröcker:

Zehn Jahre war der Bonner Liberale Guido Westerwelle Anführer,
Antreiber und Ideengeber der organisierten Freien Demokraten in
Deutschland. Diese Ära dürfte in den kommenden zwei Wochen,
vielleicht ein bisschen später, enden. Es wird Zeit. Kein Zweifel:
Guido Westerwelle hat Enormes für die Liberalen geleistet. Das Image
einer Umfaller-Partei hat er repariert, als SPD-Kanzler Gerhard
Schröder 2005 die FDP aus der Umklammerung der Union herauskaufen
wollte und Westerwelle ablehnte. Das Profil der wirtschaftlichen
Vernunftspartei, einer ordnenden Kraft, hat Westerwelle zur Zeit der
staatsgläubigen großen Koalition geschärft. Doch seitdem Westerwelle
Vizekanzler seiner Wunschkoalition ist, geht es bergab. Die
gebrochenen liberalen Versprechen von Steuersenkungen über
Bürokratieabbau bis zum Absenken der Lohnnebenkosten sind für die
klassische Klientel eine Zumutung. Der Bruch mit unternehmerischen
Haftungsprinzipien bei der Euro-Rettung und mit dem transatlantischen
Bündnis in der Libyen-Frage hat Spuren hinterlassen. Ein neuer
Liberalismus, der Eigenverantwortung mit frischen Ideen für eine
Bildungsrepublik und eine solidarische und tolerante
Bürgergesellschaft verbindet, wird in Deutschland dringend gebraucht.
Guido Westerwelle nicht.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Diktatur und Presse Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Mülltrennung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.03.2011 - 20:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 377642
Anzahl Zeichen: 1567

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 271 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Die FDP nach Westerwelle"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Mittelbayerische Zeitung: In der Falle Kommentar zur Rolle der Nato beim Libyen-Einsatz ...
Mit viel Energie und persönlichem Einsatz hat Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen dafür gekämpft, dass das Verteidigungsbündnis das politische und militärische Kommando beim Libyen-Einsatz übernehmen kann. Die Streitereien auf dem Weg dorthin haben der Allianz geschadet. Nun sitzt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Einschulungstermine ...
Mit fünf Jahren zur Schule, Abi mit 17, und am besten schon mit 20 den Bachelor in der Tasche: Vor lauter Büffeln bleibt da keine Zeit mehr zum Großwerden. Deshalb ist es ausdrücklich zu begrüßen, dass die rot-grüne Landesregierung der weiteren Vorverlegung des Einschulungsalters einen Rie

Mitteldeutsche Zeitung: zur FDP ...
Sachsen-Anhalts Liberale hatten es schon im Parlament schwer, gegen die Große Koalition anzutönen. In der außerparlamentarischen Opposition werden sie sich noch mehr einfallen lassen müssen, um die Bürger zu erreichen. Im Bund konnte sich die FDP nicht über einen Mangel an Wahrnehmung bekla

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) setzt sich in der Donnerstags-Ausgabe mit einem Pro und Contra mit dem Thema Frauenquote auseinander ...
Pro: Männer (die allgemeine Form muss an dieser Stelle ausnahmsweise zulässig sein) können nicht besser rechnen, schreiben, lenken oder leiten. Es gibt von Natur aus nichts, das sie befähigt, eine Führungsaufgabe zu übernehmen. Die Quantität und Qualität ihrer Schul- und Hochschulabs


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z