Regierung plant Ärztebeglückungspaket
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Regierung plant Ärztebeglückungspaket
"Wir haben vor allem ein Verteilungsproblem, das gelöst werden muss. In einigen Regionen fehlen Ärzte, in andern gibt es zu viele Ärzte. Das Geld muss dahin fließen, wo Versorgung gebraucht wird und nicht dahin, wo die Ärzte sind. Es ist bereits jetzt klar, dass am Ende die Ärzte wieder mehr Geld bekommen, weil der Regierung der Mut fehlt, das Geld umzuverteilen. Das ist zwar gut für die Ärzte, nützt aber den Versicherten wenig, die das Ganze dann mit Zusatzbeiträgen bezahlen müssen.
Einige Punkte scheinen zwar vernünftig, es sind aber zu wenige, und vieles ist nicht gut durchdacht: So ist die Aufhebung der Deckelung für Ärzte in unterversorgten Gebieten ein schönes Geschenk an die Ärzte. Es bringt jedoch keinen einzigen zusätzlichen Arzt aufs Land. Dieser müsste nämlich damit rechnen, dass die Deckelung dann wieder gilt, wenn die Unterversorgung damit behoben ist. Besser wäre die adäquate Bezahlung der speziellen Anforderungen - wie zum Beispiel von Hausbesuchen - durch eine Umverteilung der Gelder."
F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 08.04.2011 - 18:01 Uhr
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