Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz: 'Allergieauslösende Stoffe meiden'
ID: 396243
Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz: "Allergieauslösende Stoffe meiden"
Stuttgart - "Allergische Erkrankungen nehmen leider seit Jahren zu", sagte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz anlässlich des Welt-Asthmatags, der am 3. Mai begangen wird. "Die Betroffenen müssen teilweise mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität zurechtkommen. Daher ist es für jeden Allergiker wichtig, herauszufinden auf welche Stoffe er allergisch reagiert und diese dann möglichst zu vermeiden", so die Ministerin. In Deutschland sind von diesen Erkrankungen etwa zehn Prozent der kindlichen und fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung betroffen.
Bei Kindern zählt Asthma bronchiale zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Eine genetische Komponente erhöht das Risiko an "Atopien" zu erkranken. Bei disponierten Eltern erhöht sich das Risiko eines Kindes an Asthma zu erkranken um bis zu 50 Prozent. Die Betroffenen leiden partiell unter einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität. Zwar seien die Ursachen für die Zunahme von Allergien weitgehend unklar. Sicher ist jedoch, dass Umweltfaktoren (Allergene) als Auslöser wesentlich sind.
Die Vermeidung von bekannten Allergenen ist die wichtigste direkte Möglichkeit auf den Verlauf von allergischen Erkrankungen Einfluss zu nehmen. Neben Allergenen in Nahrungsmittel sind für die Auslösung von allergischen Erkrankungen vor allem Inhalationsallergene (allergische Atemwegerkrankungen) und Kontaktallergene (Kontaktekzeme der Haut) von Bedeutung. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Auslösung von allergischen Erkrankungen bei Menschen mit entsprechender Veranlagung durch Tabakrauch verstärkt werden kann. Vorsichtige Schätzungen gehen von über 20 000 Substanzen mit allergieauslösender Wirkung aus.
Der derzeitige Klimawandel führt darüber hinaus über die Veränderungen der Tier- und Pflanzenwelt dazu, dass sich die Freisetzung von Allergenen ändert und sich die Pollensaison zunehmend ausweitet. So setzt durch Ausdehnung der Vegetationsphase bei verschiedenen Frühblühern der Pollenflug früher ein. Ferner kommt es durch die zunehmende Verbreitung von neuen Pflanzen (Neophyten) wie beispielsweise das Traubenkraut (Ambrosia) mit hohem allergenem Potential und einer späten Blütezeit zu einer Ausdehnung der Dauer allergischer Symptome, bei entsprechend disponierten Personen fast auf das ganze Jahr.
"Durch aktive Mithilfe und gegenseitige Rücksicht kann jeder helfen, die Belastungen für Allergiker zu reduzieren", erläuterte die Ministerin. Hierzu gehöre beispielsweise der Verzicht auf zahlreiche Duftstoffe im Alltag, ein ausreichender Nichtraucherschutz und die Vermeidung von allergieauslösenden Pflanzen und Keimen in der Umgebung von Allergikern.
Kontakt
- Pressestelle -
Schellingstraße 15
70174 Stuttgart
Tel.: 0711/123-3552
Fax: 0711/123-3996
E-Mail: presse@sm.bwl.de
http://www.sozialministerium-bw.de/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.04.2011 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 396243
Anzahl Zeichen: 3232
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 456 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz: 'Allergieauslösende Stoffe meiden'"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
art - Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter allergischem Asthma (Asthma bronchiale). Neben medikamentösen Therapien ist die Vermeidung von allergieauslösenden Stoffen der sicherste Weg, um den Verlauf der Erkrankung positiv zu beeinflussen. "Jeder Betroffene sollte daher genau wisse
Ministerin Katrin Altpeter: 'Baden-Württemberg verfügt über ein leistungsfähiges und gut zugängliches, flächendeckendes onkologisches Versorgungssyste ...
Stuttgart - Erstmals veröffentlicht das Gesundheitsministerium einen umfassenden Bericht über Struktur und Qualität der medizinischen Versorgung bei Krebserkrankungen in Baden-Württemberg. In Baden-Württemberg erkranken jährlich schätzungsweise 46.000 Menschen neu an Krebs. Das Risiko einer F
Amtschef Jürgen Lämmle: 'Behandlung an Bedürfnisse der alten Menschen anpassen' ...
Stuttgart - Baden-Württemberg will die geriatrische Versorgung stärken. So sollen mehr Krankenhäuser als bisher geriatrische Behandlungseinheiten in der Akutversorgung einrichten. Der Amtschef des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren, Jürgen Lämmle, sagte am
Weitere Mitteilungen von Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg
Es gibt ihn nicht zum Nulltarif ...
Die Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro je Stunde soll einer Prognos-Studie zufolge 7 Milliarden Euro in die Sozialkassen spülen. Die Berechnungen haben aber einen Haken. Sie berücksichtigen nicht, wie viele Jobs durch einen so hohen Mindestlohn unrentabel würden. Mehr Arbeitslose aber b
An die Arbeit, Frau von der Leyen! ...
- Zum Tag der Arbeit am 1. Mai fordert die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) die Bundesregierung, Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf, die Situation von Menschen mit HIV im Erwerbsleben zu verbessern. Die DAH bietet allen Akteuren ihre Unterstützung an und informiert über das Thema unter http://www.aidshilfe
Strafgesetze gelten auch für Freinachtstreiche ...
Innenminister Joachim Herrmann: "Strafgesetze gelten auch für Freinachtstreiche" Innenminister Joachim Herrmann: "Wir haben nichts gegen nette Streiche, die keinem schaden." Er warnt jedoch davor, in der so genannten Freinacht vom 30. April auf den 1. Mai über die Stränge
Nein zum Berlusconi/Sarkozy-Vorschlag gegen EU-Reisefreiheit ...
Zum italienisch-franzoesischen Vorschlag, das Schengen-Vertragswerk aufgrund der afrikanischen Fluechtlinge zu verschaerfen, erklaeren die stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Christine Lambrecht und Axel Schaefer: Der von Silvio Berlusconi und Nikolas Sarkozy unternommene Vo




