Wissenschaftsfreiheit: Acht Pruefauftraege und keine einzige Loesung

Wissenschaftsfreiheit: Acht Pruefauftraege und keine einzige Loesung

ID: 409683

Wissenschaftsfreiheit: Acht Pruefauftraege und keine einzige Loesung



(pressrelations) -
Anlaesslich des vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Erfahrungsberichts mit der "Wissenschaftsfreiheitsinitiative"
und der Antwort der Bundesregierung zum weiteren Zeitplan erklaert der zustaendige Berichterstatter Klaus Hagemann:

Die schwarz-gelbe Koalition ist auf dem besten Weg nach der steuerlichen Forschungsfoerderung von kleinen und mittleren Unternehmen das naechste grosse Forschungsthema auf die lange Bank zu schieben: Die vollmundig angekuendigte "Wissenschaftsfreiheit" fuer die grossen Forschungsorganisationen erschoepft sich nach ueber eineinhalb Jahren "Regierungstaetigkeit" in immer neuen Pruefauftraegen.

In dem jetzt von der Bundesregierung dem Haushaltsausschuss vorgelegten Erfahrungsbericht ist kein einziger verabredeter Vorschlag zur Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen der Wissenschaftsorganisationen enthalten. Ganz im Gegenteil: im Vergleich zum Koalitionsvertrag hat sich die Zahl der Pruefauftraege auf acht mehr als verdoppelt:
  • Die Notwendigkeit weiterer haushaltsrechtlicher Flexibilisierungen "wird geprueft".
  • Beteiligungen von Wissenschaftsorganisationen an Ausgruendungen und Forschungskooperationen "sind zu pruefen".
  • Die Handlungsnotwendigkeiten im Baubereich werden - "geprueft".
  • Die Einfuehrung von Globalhaushalten, bessere Moeglichkeiten der Ausgruendungen und der Personalgewinnung werden - "derzeit geprueft".
  • Und schliesslich wird die Einbeziehung von Forschungsinstituten des Bundes "ressort- und einrichtungsspezifisch geprueft".
In die Regierung wird man aber nicht gewaehlt, um anzukuendigen und zu pruefen, sondern um zu liefern.

Den massgeblich von der SPD-Bundestagsfraktion gestalteten aktuellen Rahmenbedingungen fuer die Helmholtz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft und die Deutsche Forschungsgemeinschaft bescheinigt die Bundesregierung immerhin anhand von 21 konkreten Beispielen ausgesprochen erfreuliche Resultate. Gerade bei der Gewinnung wissenschaftlicher Spitzenkraefte auf dem internationalen Markt konnten demnach Erfolge erzielt werden.


Die gewaehrten neuen Spielraeume sind nach Einschaetzung der Bundesregierung von den Forschungsorganisationen verantwortungsbewusst und mit Augenmass genutzt worden.

Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion hatte der Haushaltsausschuss 2009 die Ausweitung der Selbstbewirtschaftungsmittel, erweiterte gegenseitigen Deckungsfaehigkeiten von Betriebs- und Investitionsmitteln, die Beschleunigung von Genehmigungsprozessen bei Ausgruendungen und Beteiligungen im Inland, sowie mehr Moeglichkeiten von Leistungszulagen fuer Forscherinnen und Forscher beschlossen. Im Rahmen eines bis Ende 2011 befristeten Pilotprojekts konnten damit die Voraussetzungen fuer Innovationen am Wissenschaftsstandort Deutschland verbessert werden.


© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Gesundheitsminister Weisweiler fordert mehr Aufklärung und einen sensibleren Umgang mit MS-Patienten Schwesig: Familienministerin Schröder muss endlich liefern
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 20.05.2011 - 03:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 409683
Anzahl Zeichen: 3461

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 252 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wissenschaftsfreiheit: Acht Pruefauftraege und keine einzige Loesung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein ...
Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher: Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. "Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtu

Abgebrochene Reise der Entwicklungsministerin wegen militärischer Eskalation im Libanon: Waffenstillstand ist unabdingbar ...
Heute wurde der Regierungsflieger von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan aufgrund der Ankündigung der Bombardierung Beiruts aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Landeanflug gestoppt. Sanae Abdi, entwicklungspolitische Sprecherin: "Die unterbrochene Reise der Ministerin ist ein Ergeb

Schnellere Verfahren, starker Rechtsschutz: Verwaltungsgerichte modernisieren ...
Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss wird eine umfassende Modernisierung des Verwaltungsprozessrechts auf den Weg gebracht. Die letzten großen Reformen der Verwaltungsgerichtsordnung liegen mehr als zwanzig Jahre zurück. Seitdem haben sich Arbeitsweise, Digitalisierung und Belastung der Verwaltungs


Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion


Gesundheitsminister Weisweiler fordert mehr Aufklärung und einen sensibleren Umgang mit MS-Patienten ...
Saarbrücken - Der diesjährigen Welt-Multiple-Skerose-Tag am 25. Mai steht unter dem Motto: "Ich habe MS. Und keiner sieht es". Damit soll der Fokus auf Symptome dieser Krankheit gelenkt werden, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind, die Erkrankten in ihrem Alltag aber deutlich ei

T-Systems gewinnt SAP Pinnacle Award 2011 ...
2011 Auszeichnung in der Kategorie "Run SAP Partner des Jahres" Seit März 2011 ist T-Systems SAP Global Support Partner Das Softwareunternehmen SAP AG hat T-Sytems mit dem "SAP Pinnacle Award 2011" in der Kategorie "Run SAP Partner of the Year" ausgezeic

Aufstockung der Staatsstraßenmittel ...
Innenminister Joachim Herrmann: "Aufstockung der Staatsstraßenmittel ist längst beschlossen" Innenminister Joachim Herrmann: "Die SPD ist nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge. Die Aufstockung der Staatsstraßenmittel ist längst beschlossen. Vor allem stehen uns jetzt deutlich

KURTH: Unrechtsaufarbeitung der SPD inakzeptabel - Kein Schlussstrich bei der Stasi-Unrechtsaufarbeitung (18.05.2011) ...
BERLIN. Zu der jetzt bekannt gewordenen Kritik des ehemaligen SPD-Ministers Egon Bahr an der Arbeit des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn erklärt der Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion für die Aufarbeitung des DDR-Unrechts Patrick KURTH: Die Unrechtsaufarbeitung


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z