Für eine solidarische Mindestrente gegen Altersarmut
ID: 504853
Für eine solidarische Mindestrente gegen Altersarmut
"Seit Einführung der Grundsicherung ist die Zahl der Betroffen im Rentenalter um 60 Prozent auf heute 412.000 gestiegen. Zusammen mit den erwerbsgeminderten unter 65-Jährigen sind knapp 800.000 Menschen betroffen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. DIE LINKE fordert deshalb, dass Altersarmut durch eine lebensstandardsichernde Rente möglichst umfassend vermieden und durch eine solidarische Mindestrente zielgenau bekämpft wird. Dazu muss insbesondere ein Mindestlohn von zehn Euro eingeführt und die Kürzungsfaktoren in der Rente wie auch die Rente erst ab 67 gestrichen werden. Die Statistik zeigt, dass insbesondere Erwerbsgeminderte direkt in die Altersarmut getrieben werden. Denn heute werden Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können, mit bis zu 10,8 Prozent Rentenkürzungen per Gesetz bestraft. Im vergangenen Jahr betraf das 96,3 Prozent aller Neuzugänge in die Erwerbsminderungsrente. Ihre Rente erreicht mit durchschnittlich 640 Euro nicht einmal das Grundsicherungsniveau. Auch hier muss der Regierungsdialog Rente ansetzen."
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 21.10.2011 - 18:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 504853
Anzahl Zeichen: 2115
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 324 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Für eine solidarische Mindestrente gegen Altersarmut"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Das Ende Gaddafis muss der Beginn der Rechtsstaatlichkeit in Libyen sein ...
Aus Anlass des Todes des libyschen Revolutionsfuehrers Gaddafi erklaert der Nahost-Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Guenter Gloser: Mit dem Tod von Muammar Gaddafi ist auch die auf ihn ausgerichtete Diktatur in Libyen an ihr Ende gelangt. Die Chancen fuer den Aufbau von Demokratie un
Attac fordert Umbau des Bankensystems ...
EU-Gipfel: Regierungen betreiben Konkursverschleppung / Aufruf zu Protesten am Samstag Im Vorfeld des EU-Doppel-Gipfels am Sonntag und Mittwoch hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac den europäischen Regierungen Konkursverschleppung vorgeworfen. Um die Krisendynamik in der Eurozone einz
Außenminister Westerwelle: Wahl in Tunesien Meilenstein ...
Außenminister Westerwelle besucht aus Anlass der Wahlen in Tunesien heute (21.10.) das Wahllokal in der tunesischen Botschaft in Berlin. Vor dem Besuch erklärte er: "Tunesien hat vor neun Monaten als erstes Land in Nordafrika aus eigener Kraft und unter großen Opfern den demokratischen Au
Keine Zeit für Kaffeekränzchen ...
Zum bevorstehenden EU-Gipfel erklärt Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Die Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union erwarten konkrete Taten von den EU-Staats- und Regierungschefs beim kommenden Gipfel am Sonntag statt eines belanglosen Kaffeekränzche
Deutschland hilft Überschwemmungsopfern in Südost-Asien ...
Das Auswärtige Amt hat für die Überschwemmungsopfer in Südost-Asien bis zu 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit einem Teil der Mittel wird in Thailand das thailändische Rote Kreuz und ein lokales Evakuierungszentrum unterstützt. Zudem werden Hilfsmaßnahmen auf den Philippinen zur medizin




