Rheinische Post: Die Uno und Syrien
ID: 576245
aufgrund der sturen Verweigerung von Russen und Chinesen nicht einmal
auf eine verbale Missbilligung des brutalen Vorgehens des
Assad-Regimes gegen seine eigene Bevölkerung verständigen kann,
beschädigt das Ansehen der Weltorganisation. Da hilft es auch nicht
viel, wenn die UN-Vollversammlung eine Erklärung beschließt und
UN-Generalsekretär Ban dem Diktator in Damaskus ganz offen Verbrechen
gegen die Menschlichkeit vorwirft. Völkerrechtlich verbindlich sind
allein die Resolutionen des Sicherheitsrates, sie allein würden den
Weg für Gegenmaßnahmen öffnen. Das könnten schmerzhafte Sanktionen
sein, eine Blauhelm-Mission oder auch ein Mandat für einen
Kampfeinsatz wie in Libyen. Syrien ist nicht Libyen, das ist
inzwischen häufig genug betont worden. Syrien ist ein
geostrategisches Wespennest mit Verbindungen zu praktisch allen
Konfliktherden des Nahen und Mittleren Ostens. Richtig ist, dass das
Risiko eines Eingreifens dort ungleich größer wäre. Aber das ist
nicht der wahre Grund, warum Moskau und Peking weiter ihre Hand über
den Schlächter Assad halten. Es geht dabei allein um finanzielle und
militärische Interessen - kalte Realpolitik mit blutigen Folgen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.02.2012 - 19:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 576245
Anzahl Zeichen: 1473
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 155 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Die Uno und Syrien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Mitteldeutsche Zeitung: zu Opel ...
Opel produziert nur in Europa und darf nur in Europa verkaufen. Der Effekt: Sinkt der Absatz, sinkt die Auslastung der Werke. Doch bei einer Auslastung von weniger als 90 Prozent läuft ein Autobauer Gefahr, in die Miesen zu rutschen. Opel lag 2011 unter dieser Schwelle. Deutsche Konk
Mittelbayerische Zeitung: Es geht um Anerkennung ...
Von Christian kucznierz Der Vorschlag des Verteidigungsministers ist richtig und konsequent. Ja, wir haben immer noch Probleme, uns damit abzufinden, dass deutsche Soldaten im Ausland eingesetzt werden. Dass sie dort nicht nur Brunnen bohren. Dass sie ihre Waffen nicht sicherheitshalber dabe
Mittelbayerische Zeitung: Laib und Leben ...
Von Reinhold Willfurth Schleimige Verschmutzungen fanden die Kontrolleure bei Müller Brot vor, übelriechenden Dreck, Schaben und als Dreingabe eine tote Maus. Vor zwei Wochen machten sie das Werk in Neufahrn deshalb dicht. Dass jetzt, wo Kontrolleure und Öffentlichkeit sensibilisiert sind,
Südwest Presse: KOMMENTAR · VETERANEN ...
Kein Platz für Heroisches Deutschland sucht derzeit Anschluss an den kriegführenden Teil der Welt - zumindest verbal. Davon zeugen etliche starke Äußerungen des Verteidigungsministers Thomas de Maizière. Doch seine neueste Offensive droht zum Rohrkrepierer zu werden: Nach Ehrenmal, Gefec




