Generalinspekteur verunglimpft die Zivilbeschäftigten der Bundeswehr
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kritisiert auf das Schärfste die Einlassungen des Generalinspekteurs,
Volker Wieker, zur Situation der zivilen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in der Bundeswehr. Die ihm in der Hannoverschen
Allgemeinen Zeitung vom 16. Februar 2012 zugeschriebene Aussage,
5.000 Zivilbeschäftigte würden bezahlt, obwohl ihre Arbeitskraft
nicht abgerufen werde, unterschlägt als Grund hierfür die Reform der
Bundeswehr, die im Wesentlichen auch von General Wieker mit
verursacht wurde. Wer jetzt den Beschäftigten vorwirft, es gäbe für
sie nichts mehr zu tun, weil die Qualifikation nicht passt, verkennt
Ursache und Wirkung, so der Bundesvorsitzende des VBB, Wolfram Kamm.
Es kommt geradezu einer Verhöhnung der Lebensleistung von vielen
Menschen in der Bundeswehr gleich, wenn General Wieker abschätzig
sagt: "Sie müssen sich morgens bei ihrem Chef melden und kriegen
gesagt, dass sie zu Hause bleiben können". Man kann nicht eine
Bundeswehrreform auf den Weg bringen, die Umfangszahlen drastisch
verringern und sich dann auch noch beklagen, dass es Probleme
bereite, die Reduzierung zu erreichen, weil dem der Kündigungsschutz
entgegenstünde, so Kamm weiter. Wer so denkt und handelt, lässt
jegliche soziale Kompetenz vermissen. Für den VBB kommt es darauf an,
im Parlament für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen im
Reformbegleitgesetz zu werben. Nur mit einer attraktiven Regelung,
die geeignet ist, den notwendigen Verjüngungsprozess in der
Bundeswehrverwaltung sozialverträglich zu begleiten, kann der
Personalabbau, der unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten auch im
Interesse des Steuerzahlers ist, zügig erreicht werden.
Pressekontakt:
Wolfram Kamm
Bundesvorsitzender des
Verbandes der Beamten der Bundeswehr e.V. (VBB)
53115 Bonn
Baumschulallee 18 a
Telefon: 0228/389270
Fax: 0228/639960
E-Mail:mail@vbb-bund.de
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Datum: 17.02.2012 - 09:28 Uhr
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