WAZ: Beate Klarsfeld: Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten wäre eine Ehre für mich
ID: 579707
Klarsfeld ist bereit, für die Linkspartei als Gegenkandidatin von
Joachim Gauck bei der Bundespräsidentenwahl am 18. März anzutreten.
"Es wäre eine Ehre für mich", sagte sie den Zeitungen der
WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsausgabe). Sie bestätigte damit Kontakte
zur Linken. Die Linkspartei will heute entscheiden, ob sie einen
eigenen Kandidaten ins Rennen schickt.
"Joachim Gauck steht für den Kampf um Menschenrechte in der DDR,
und ich stehe für die Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen", erklärte die
in Paris lebende 73-Jährige. Eine mögliche Kandidatur begreife sie
auch als eine Möglichkeit, um über ihr gesellschaftliches Engagement
zu sprechen. Beate Klarsfeld engagiert sich in der Organisation
"Söhne und Töchter deportierter französischer Juden". Sie ist in
Frankreich seit 1963 mit dem Rechtsanwalt Serge Klarsfeld
verheiratet, der seinen Vater in Auschwitz verloren hat.
Gegenüber der WAZ begrüßte Beate Klarsfeld eine mögliche
Kandidatur auf dem "Ticket" der Linkspartei. Die ehemaligen
Linke-Parteichefs Gregor Gysi und Oskar Lafontaine hatten sie schon
einmal für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. "Dass ich es nicht
bekomme, liegt wohl an der Ohrfeige für Bundeskanzler Kiesinger",
mutmaßt sie. Beate Klarsfeld war 1968 weltbekannt geworden , als sie
den damaligen Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger (CDU) bei einem
Parteitag auf offener Bühne für dessen frühere NSDAP-Mitgliedschaft
ohrfeigte.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.02.2012 - 19:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 579707
Anzahl Zeichen: 1828
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 230 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Beate Klarsfeld: Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten wäre eine Ehre für mich"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Neues Deutschland: zum 10. Jubiläum von Hartz ...
Fast auf den Tag genau vor zehn Jahren setzte die damalige rot-grüne Bundesregierung eine 15-köpfige Kommission ein, die Vorschläge über »modernen Dienstleistungen am Arbeitsmarkt« unterbreiten sollte. Diese schließlich zu 13 Innovationsmodulen gebündelten Vorschläge hatten es in sich u
Neues Deutschland: Kolat: Regierung ohne klare Strategie gegen Rassismus ...
Kenan Kolat, der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, kritisiert die Bundesregierung für deren fortgesetzte Vermeidung des Begriffes Rassismus und sieht Politiker als mitverantwortlich für Fremdenfeindlichkeit. "Wir müssen den Rassismus auch so nennen. Die Bundes
WAZ: Beate Klarsfeld steht als Gegenkandidatin zu Gauck bereit ...
Die als Nazijägerin bekannt gewordene Beate Klarsfeld ist bereit, für die Linkspartei als Gegenkandidatin von Joachim Gauck bei der Bundespräsidentenwahl anzutreten. "Meine Frau steht als Kandidatin zur Verfügung", erklärte ihr Mann Serge Klarsfeld gegenüber den Zeitungen der WAZ
Neues Deutschland: Immer mehr Kontoabfragen ...
Im vergangenen Jahr hat das Bundesamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) im Auftrag anderer Behörden 116 908 mal die Daten von insgesamt 1 050 726 Konten abgerufen. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) griff 62 333 mal auf Privatkonten zu. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf ei




