1,2 Milliarden Euro besser in Kitaausbau und nicht in unsinniges Betreuungsgeld investieren

1,2 Milliarden Euro besser in Kitaausbau und nicht in unsinniges Betreuungsgeld investieren

ID: 599416

1,2 Milliarden Euro besser in Kitaausbau und nicht in unsinniges Betreuungsgeld investieren



(pressrelations) - Anlaesslich der Berichterstattung zur Finanzierung des Betreuungsgeldes erklaert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Dagmar Ziegler:

Ganze 1,2 Milliarden Euro soll der Unsinn Betreuungsgeld kosten.
Das sind wichtige Mittel, die beim Kitaausbau schmerzlich fehlen.

Jetzt steht bereits fest, dass einige Staedte und Gemeinden es nicht schaffen, bis zum Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz am 1. August 2013 ein ausreichendes Betreuungsangebot anzubieten. Ein zentraler Grund fuer diese Misere ist, dass die damalige Bundesministerin von der Leyen
2007 den Bedarf mit 35 Prozent veranschlagt und damit deutlich unterschaetzt hat. Tatsaechlich liegt der Betreuungsbedarf nach Schaetzungen bei mehr als 40 Prozent.

Deshalb muss der Bund jetzt nachsteuern und dem Kitaausbau mit weiteren Finanzmitteln auf die Spruenge helfen. Die 1,2 Milliarden Euro waeren hier bestens investiert.

Doch Bundesministerin Schroeder weigert sich beharrlich, beim Kitaausbau Verantwortung zu uebernehmen. Sie ruft weder einen neuen Krippengipfel ein noch stockt sie den Bundesanteil an der Kitafinanzierung auf oder bemueht sich um die Gewinnung weiterer Erzieherinnen und Erzieher. Stattdessen verplempert sie mit den
1,2 Milliarden Euro fuer das Betreuungsgeld wertvolle Steuermittel fuer eine Massnahme, vor der Expertinnen und Experten unisono warnen: Das Betreuungsgeld setzt falsche Anreize. Es erschwert fruehe Bildung und bessere Integration fuer die Kinder genauso wie eine fruehe Rueckkehr der Muetter ins Erwerbsleben.

Es draengt sich der Eindruck auf, dass Frau Schroeder ihr Versagen beim Kitaausbau durch das Betreuungsgeld vertuschen will. Wenn das Betreuungsgeld Kinder vom Kitabesuch abhaelt, muessen nicht so viele Betreuungsplaetze vorgehalten werden.
Damit macht die Ministerin eine Rechnung auf zulasten von Kindern und Eltern, zulasten von Bildung und Integration und auch zulasten der deutschen Wirtschaft.




© 2010 SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Pfeiffer Link&Partner: Erfolgreiche Vermögensgestaltung erfordert Know-how und Erfahrung Hessischer Datenschutzbericht - GRÜNE: Zusammenlegung von öffentlichen und privaten Datenschutz war richtig
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 20.03.2012 - 13:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 599416
Anzahl Zeichen: 2558

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 290 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"1,2 Milliarden Euro besser in Kitaausbau und nicht in unsinniges Betreuungsgeld investieren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Abgebrochene Reise der Entwicklungsministerin wegen militärischer Eskalation im Libanon: Waffenstillstand ist unabdingbar ...
Heute wurde der Regierungsflieger von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan aufgrund der Ankündigung der Bombardierung Beiruts aus Sicherheitsgründen kurz vor dem Landeanflug gestoppt. Sanae Abdi, entwicklungspolitische Sprecherin: "Die unterbrochene Reise der Ministerin ist ein Ergeb

Schnellere Verfahren, starker Rechtsschutz: Verwaltungsgerichte modernisieren ...
Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss wird eine umfassende Modernisierung des Verwaltungsprozessrechts auf den Weg gebracht. Die letzten großen Reformen der Verwaltungsgerichtsordnung liegen mehr als zwanzig Jahre zurück. Seitdem haben sich Arbeitsweise, Digitalisierung und Belastung der Verwaltungs

Baugesetzbuch-Upgrade: Schneller bauen, günstiger wohnen, Schrottimmobilien bekämpfen ...
Deutschland braucht mehr bezahlbaren Wohnraum - und dafür ein Planungs- und Baurecht, das schneller, digitaler und einfacher funktioniert. Mit dem Baugesetzbuch-Upgrade räumt die Bundesregierung jetzt auf mit einem Gestrüpp aus Bürokratie, Papierverfahren und unnötigen Hürden. Das sorgt dafür


Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion


Lüders warnt vor Rassismus ?aus der Mitte der Gesellschaft? ...
Fallzahlen aufgrund ethnischer Diskriminierungen seit 2006 verdoppelt Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, hat davor gewarnt, Rassismus zum Problem einiger Radikaler zu erklären und zu verharmlosen. "Rassismus ist kein Randphänomen, pauschale Ablehnung

BMZ-Innovations­beirat disku­tiert die zen­tralen Zukunfts­heraus­for­de­rungen Wasser-, Energie- und Ernährungs­sicherheit ...
Der Inno­va­tions­beirat des Bundes­minis­teriums für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) tagt heute im Bon­ner Haupt­sitz des Minis­teriums. Thema der Sit­zung sind die drei zen­tralen Zukunfts­her­aus­for­de­rungen Wasser-, Energie- und Er­näh­ru

Horst Bien ist neuer Leiter der Staatsanwaltschaft Duisburg ...
20.03.2012 Horst Bien ist zum Leitenden Oberstaatsanwalt in Duisburg ernannt worden. Justizminister Thomas Kutschaty hat dem 53-jährigen Juristen heute (20.03.2012) in Düsseldorf die Ernennungsurkunde ausgehändigt. Horst Bien wird zum 1. April 2012 Karl Manfred Claßen folgen, der Ende März

Rede Außenminister Westerwelles anlässlich des Workshops ?Initiative for the Development of a Euro-Atlantic and Eurasian Security Community? (IDEAS) ...
2012 -- es gilt das gesprochene Wort -- Exzellenzen, sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße Sie sehr herzlich zur Auftaktveranstaltung der "IDEAS-Initiative" hier im Europasaal des Auswärtigen Amtes in Berlin. Die Überwindung der Teilung Europas ist untrennbar mit der Geschich

Kindereinträge im Reisepass der Eltern ab dem 26. Juni 2012 ungültig ...
Aufgrund europäischer Vorgaben ergibt sich im deutschen Passrecht eine wichtige Änderung: Ab dem 26. Juni 2012 sind Kindereinträge im Reisepass der Eltern ungültig und berechtigen das Kind nicht mehr zum Grenzübertritt. Somit müssen ab diesem Tag alle Kinder (ab Geburt) bei Reisen ins Ausland


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z