WAZ: Regierung lehnt Benzinpreisbremse jetzt klar ab - Abfuhr für den Bundesrat/Regelung "nicht sinnvoll"/Auch Entfernungspauschale wird nicht erhöht
ID: 670979
Bundesregierung die Einführung einer Benzinpreisbremse jetzt klar ab
- eine Abfuhr für einen neuen Vorstoß des Bundesrats. Solche
gesetzlichen Regelungen seien in Deutschland "nicht sinnvoll",
erklärte die Bundesregierung in einem Schreiben an den Bundestag, wie
die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstag) berichten. In der
Antwort auf eine Parlamentarische Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion
heißt es, die preisregulierenden Maßnahmen führten tendenziell zu
einer Schwächung des Wettbewerbs und würden nicht zu einer
dauerhaften Senkung der Kraftstoffpreise beitragen. Der Bundesrat
hatte vor zwei Wochen von der Regierung die Etablierung einer
Benzinpreisbremse gefordert: Tankstellenbetreiber müssten den
Benzinpreis im Voraus für einen Tag verbindlich festlegen, die Preise
im Internet veröffentlichen - damit sollten nach dem Vorbild
Österreichs oder Westaustraliens Preissprünge gedämpft werden. Die
Bundesregierung erklärt nun aber, sie sehe sich in ihrer kritischen
Haltung zu solchen Modellen auch durch Gespräche mit wichtigen
Interessengruppen und durch wissenschaftliche Untersuchungen
bestätigt. Eine Absage erteilte die Regierung auch Forderungen nach
einer höheren Entfernungspauschale für Berufspendler: Das sei
"derzeit nicht geplant". Die Anhebung sei nicht geeignet, um auf
steigende Kraftstoffpreise zu reagieren. Die Pauschale werde
unabhängig von den tatsächlich entstehenden Aufwendungen steuerlich
berücksichtigt - "ein Zusammenhang zwischen der Entwicklung der
Treibstoffpreise und der Höhe der Pauschale besteht daher nicht."
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.06.2012 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 670979
Anzahl Zeichen: 1951
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 374 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Regierung lehnt Benzinpreisbremse jetzt klar ab - Abfuhr für den Bundesrat/Regelung "nicht sinnvoll"/Auch Entfernungspauschale wird nicht erhöht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Lausitzer Rundschau: Fiskalpakt und Euro-Rettungsschirm ESM gebilligt / Nur eine Etappe ...
Nach großem Gezerre sind der Fiskalpakt und der ESM nun parlamentarisch unter Dach und Fach. Doch von Erleichterung konnte bei den Bundestagsabgeordneten keine Rede sein. Warum auch? Viel zu oft bekamen sie schon zu hören, dass nun der Stein der Weisen bei der Euro-Rettung gefunden worden sei.
Lausitzer Rundschau: Was Energie Cottbus vom bitteren Aus der Nationalelf lernen kann / Der Wille entscheidet ...
Peng. Am Donnerstagabend sind die Titel-Träume der deutschen Nationalmannschaft geplatzt. Oder, nein! Wenn man ehrlich ist, dann ist die Luft aus dem Ballon der EM-Hoffnungen während der 90 Minuten gegen Italien ganz langsam entwichen. Also nicht Peng, sondern Pfffff. Es war ein seltsames Spiel
Neue OZ: Kommentar zu Gorch Fock ...
Aus Fehlern gelernt War es Schikane, schlechte Vorbereitung oder etwas ganz anderes? Wie es zu dem tragischen Tod einer Kadettin auf dem Segelschulschiff "Gorch Fock" kommen konnte, wird wohl nie ganz geklärt werden. Es war deshalb richtig, das Schulschiff zunächst einmal aus dem V
Neue OZ: Kommentar zu Aktenvernichtung/Verfassungsschutz ...
Disqualifiziert Seit die Mordserie des rechtsextremistischen NSU Ende vergangenen Jahres ans Licht kam, musste für den Verfassungsschutz eines klar sein: Jetzt geht es darum, Vertrauen zurückzugewinnen. Ein Jahrzehnt lang hatten die Behörden nicht genau hingesehen, geschlampt - versagt. Z




