Neue OZ: Kommentar zu Handel / Karstadt
ID: 682451
Nicolas Berggruen galt als Heilsfigur. Jetzt kommen er und sein
Konzernchef Andrew Jennings auf dem Boden der Tatsachen an und mit
ihnen fast jeder zehnte Karstadt-Mitarbeiter, der innerhalb der
nächsten zwei Jahre gehen soll. Dies auf die Eurokrise zu schieben
erscheint einigermaßen kühn: Das Konsumklima in Deutschland ist nach
wie vor gut, gerade der Innenstadthandel zog zuletzt sogar an. Eher
ist es das nach wie vor staubige Image, das Karstadt als äußeren
Faktor leiden lässt, und es sind staubige Strukturen, die den Konzern
von innen heraus belasten.
Trotzdem ist der angekündigte Stellenabbau nicht mit einem
Scheitern gleichzusetzen. Den Sanierungstarifvertrag hielt Berggruen
buchstabengetreu ein. An der Zahl der Standorte will er festhalten.
Zumindest nach eigenen Angaben sind die Häuser momentan profitabel.
Viele wurden bereits modernisiert. Bei anderen steht dies bevor. Rund
eine halbe Milliarde Euro investiert der Konzern. Dass er nun
versucht, sich nach ersten Sanierungsschritten auf der (Personal-)
Kostenseite zukunftssicher aufzustellen, ist nachvollziehbar und
dient dem dauerhaften Bestand.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.07.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 682451
Anzahl Zeichen: 1422
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 207 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Handel / Karstadt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Wolfgang Kubicki: "Eine inhaltliche Neuaufstellung auf dem Parteitag brauchen wir nicht" / Designierter FDP-Parteichef will ehemalige Wähler "mit klarer Sprache" zurückholen ...
Der Kandidat für den FDP-Parteivorsitz, Wolfgang Kubicki, hat kurz vor dem Parteitag der Liberalen in Berlin erklärt, dass er eine inhaltliche Neuaufstellung der FDP derzeit nicht für notwendig hält. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 74-Jährige: "Eine inhaltliche N
Wolfgang Kubicki will E-Auto-Subventionen streichen / Designierter FDP-Parteichef hält Förderung für nicht zielführend - "Französische und chinesische Anbieter und reiche Eltern profitieren& ...
Der designierte FDP-Parteichef Wolfgang Kubicki hält die staatliche Förderung von E-Autos für nicht zielführend und würde sie komplett streichen, um mit dem Geld Steuersenkungen zu ermöglichen. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er: "Die E-Mobilitäts-Subventionen kön
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Schwäbische Zeitung: So nicht - Kommentar ...
Es ist genug: Karstadt-Mitarbeiter nahmen Gehaltskürzungen hin und verzichteten auf 150 Millionen Euro. Vermieter akzeptierten Mietkürzungen. 91 Kommunen kamen der Kaufhaus-Kette mit dem Verzicht von Gewerbesteuer entgegen. 40000 Gläubiger schrieben zwei Milliarden Euro ab. Nach zwei Jahr
Weser-Kurier: Kommentar zum Stellenabbau bei Karstadt ...
Zwei Jahre lang hat Karstadt-Investor Nicolas Berggruen stillgehalten. Als er die schwer angeschlagene Warenhauskette 2010 aus der Insolvenz übernahm, hatte er zuvor hart verhandelt. Die Eigentümer der Immobilien waren schließlich bereit, die Mieten für die Häuser dauerhaft zu senken, die B
Börsen-Zeitung: Unerwarteter Angreifer, Kommentar zur Ankündigung von Goldman Sachs, sich stärker dem Geschäft mit vermögenden Privatkunden zu widmen, von Sebastian Schmid. ...
Goldman Sachs will offenbar raus aus der Nische und stärker als bisher um vermögende Privatkunden werben. Ein entsprechender Bericht des "Wall Street Journal" wurde von der US-Investmentbank zwar zunächst heruntergespielt. Finanzchef David Viniar ließ auf Nachfrage dann aber doch d
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum neuen Opel-Chef ...
Nur fünf Tage hat es gedauert, da benennt General Motors schon einen neuen Chef für seine deutsche Automobiltochter Opel. Das sieht nach Entschlusskraft aus. In Wirklichkeit geschieht hier nichts Halbes und nichts Ganzes. Thomas Sendran darf zwar ans Steuer - im Gegensatz zum Vorgänger Karl-




