Atypische Beschäftigung erreicht historischen Höchststand
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Atypische Beschäftigung erreicht historischen Höchststand
"Der Anstieg von Normalarbeitsverhältnissen erscheint auf den ersten Blick erfreulich. Aber das statistische Bundesamt rechnet bereits Jobs ab 21 Stunden die Woche als Normalarbeitsverhältnis. Legt man die viel realistischere Zahl von 36 Stunden und mehr pro Woche zu Grunde stellt man fest, dass die Vollzeitbeschäftigten seit Jahren zurück geht.", so Jutta Krellmann, Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung für die Fraktion DIE LINKE anlässlich der heute bekanntgegebenen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Gesamtzahl der Erwerbstätigen. Krellmann weiter:
"Besorgniserregend ist die Zunahme der atypischen Beschäftigung. Sie hat mit 7,92 Millionen Menschen einen historischen Höchststand erreicht. Vor allem Frauen, insgesamt 5,6 Millionen, arbeiten in Teilzeit, befristet oder in Leiharbeitsjobs. Dieser Sektor war in den letzten Jahren das Haupteinfallstor für Niedriglöhne.
Lohndumping durch Leiharbeit darf sich für die Unternehmen nicht mehr lohnen. Deshalb fordert DIE LINKE gleichen Lohn für gleiche Arbeit von der ersten Stunde an und ein Verbot der Leiharbeit. Auch die Möglichkeit der Befristung von Arbeitsverträgen muss stärker eingeschränkt werden."
F.d.R. Beate Figgener
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Datum: 30.07.2012 - 16:00 Uhr
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