Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Kids-Verbraucher-Analyse des Egmont Ehapa Verlages
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Der Wunsch nach einem internetfähigen mobilen Gerät bei den zehn-
bis 13-Jährigen wird immer größer. Dies ist auch der Auftrag an die
Eltern, die Chancen solcher Geräte für die Kompetenzentwicklung der
Kinder zu ergreifen und gleichzeitig dort die Nutzung einzuschränken,
wo die Smartphones reine Überbrücker von Langeweile sind und der
Kreativität im Wege stehen. Die kleinen Wunder der Technik halten so
ziemlich alles bereit, was schon kleine Kinder gern tun. Aber wenn
diese den Umgang mit iPhone&Co aufs reine Betrachten von Filmchen
beschränken oder damit Geschicklichkeitsspiele mit zwei Daumen
machen, wird es für sie nicht notwendig sein, selbst Spiele zu
erfinden, andere miteinzubeziehen und dabei soziale Fähigkeiten zu
entwickeln. Angehende Teenager dagegen können die vielen
Eigenschaften dieser Geräte nutzen, um ihren Horizont zu erweitern.
Eltern oder ältere Geschwister sind dabei wertvolle Taktgeber. Das
alles kostet ja durchaus Geld. Es sollte zumindest weitgehend gut
angelegt sein.
Von Manfred Sauerer, MZ
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Datum: 07.08.2012 - 19:44 Uhr
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