Allg. Zeitung Mainz: Wille fehlt / Kommentar zum Familienmonitor
ID: 728284
zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie mehr Flexibilität und
Engagement von ihren Arbeitgebern wünschen, ist nun wirklich keine
Neuigkeit. Die Nachricht, die sich aus dem aktuellen Familienmonitor
des Bundesfamilienministeriums ablesen lässt, heißt vielmehr: Trotz
dieses seit Jahren bekannten Wunsches hat sich offensichtlich kaum
etwas verändert. Unternehmerverbände loben gerne die
Familienfreundlichkeit ihrer Mitglieder. Wer genauer hinschaut, sieht
aber, dass sich ihr Engagement meist in Gleitzeitmodellen erschöpft
oder in dem Angebot von Teilzeitarbeit - mit allen Nachteilen, die
das für eine eventuelle Karriere hat, versteht sich. Unternehmen, die
eigene Kitas bauen oder Kontingente in bestehenden Einrichtungen
buchen, sind ebenso selten, wie konkrete Hilfe bei der Suche nach
Tagesmüttern oder die Möglichkeit, einen Heimarbeitsplatz
einzurichten. Begründet wird dieser Mangel oft damit, dass dies zu
teuer und organisatorisch nicht leistbar ist. Aber sehr oft fehlt es
einfach nur an Phantasie und dem Willen, diese Vereinbarkeit zu
ermöglichen. In manchen Branchen findet langsam ein Umdenken statt -
weniger aus Überzeugung, sondern in der Regel, weil es an Fachkräften
fehlt und die Unternehmen attraktiver werden müssen. Den Mitarbeitern
können die Beweggründe im Zweifelsfall zwar egal sein. Es sagt aber
viel aus über die Kultur in den Betrieben und den grundsätzlichen
Stellenwert von Mitarbeitern, die Zeit für Familie benötigen. Das
sind noch immer überwiegend Frauen - und da schließt sich wie von
selbst der Kreis zur Diskussion um die Notwendigkeit einer
Frauenquote.
Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Werner Wenzel
Newsmanager
Telefon: 06131/485980
desk-zentral@vrm.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.09.2012 - 20:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 728284
Anzahl Zeichen: 1995
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Mainz
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Wille fehlt / Kommentar zum Familienmonitor"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &
Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige
Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest
Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz
Neue Westfälische (Bielefeld): Tankbetrug in OWL nimmt zu Neue Dimension SANDRA SPIEKER ...
Mehr als 70 Euro für eine Tankfüllung - und das bei einem Kleinwagen. Die Fahrt zur Tankstelle fällt nicht nur Geringverdienern zunehmend schwer. Dass der Anstieg beim Benzinklau mit den explodierenden Preisen zusammenhängt, liegt auf der Hand. Noch vor wenigen Jahren tauchten solche Strafta
Neue Westfälische (Bielefeld): EU-Haushalt Zugeständnisse beim Geld SABINE BRENDEL, BRÜSSEL ...
Auf den ersten Blick wirkt es unverschämt: Die EU-Kommission fordert von den Staaten deutlich mehr Haushaltsgeld - obwohl die Wirtschaft in Europa schwächelt und die Regierungen seit mehr als zwei Jahren gegen die Euro-Schuldenkrise kämpfen. Da mögen viele Bürger denken: "Typisch Brüs
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur SPD/Rente ...
Seit heute ist klar, weshalb niemand aus der Troika noch Lust hat, SPD-Kanzlerkandidat zu werden. Mit dem Thema Altersversorgung kann jeder nur verlieren. Das gilt für Sigmar Gabriel, der sein Rentenkonzept nur dadurch retten konnte, dass er den kritischen Teil vertagte. Aber auch für Frank-Wa
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Behandlugnsfehlern ...
Wenn ein Chirurg Wundtücher nach der Operation im Bauch des Patienten zurücklässt, ein Orthopäde am Röntgenbild den Bruch nicht sofort erkennt oder Patienten über Risiken der Behandlung nicht umfassend aufgeklärt werden: Ärzten passieren Fehler und dies wird auch so bleiben. Es geht hier




