WAZ: Mit viel Frust
- Kommentar von Walter Bau
ID: 741573
und gegen eine erneute Kanzlerkandidatur entschieden. Diese
Entscheidung verdient Respekt. Punkt. Aber es gibt noch eine andere
Seite dieser Personalie. Die Art und Weise nämlich, wie Steinmeier
mit seiner Absage die eigene Partei auf dem falschen Fuß erwischte,
lässt mehr als erahnen, dass es in der angeblich so einigen Troika
Gabriel-Steinmeier-Steinbrück so harmonisch dann doch nicht zuging.
Ohne Vorwarnung an die Genossen ließ Steinmeier die Information über
seinen Verzicht gewissermaßen aus dem Hinterhalt an die Presse
durchsickern. Das zeugt eher von reichlich Frust als von Harmonie und
ist zudem eine Ohrfeige für Parteichef Sigmar Gabriel. Dessen
Autorität in der SPD ist nun angekratzt. Und Peer Steinbrück? Durch
Steinmeiers Vorstoß ins kalte Wasser geschubst, muss der Kandidat nun
hastig seine Wahlkampagne aus dem Boden stampfen - und erst einmal
die skeptische Parteibasis von sich überzeugen. Nicht gerade ein
Start nach Wunsch.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.10.2012 - 17:58 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 741573
Anzahl Zeichen: 1282
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 208 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Mit viel Frust
- Kommentar von Walter Bau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Neues Deutschland: Zur Energiekostendiskussion ...
Die Regierung wird nervös, wie die ausufernde Diskussion um steigende Strompreise, Nachbesserungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz und vor allem die Abfederung sozialer Härten für die sozial Schlechtergestellten der Republik zeigt. Die nächste Bundestagswahl kommt unaufhaltsam näher und mi
Mitteldeutsche Zeitung: Plagiatsvorwürfe Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Burchardt, will Schavan noch eine Chance geben ...
Die Vorsitzende des Bundestags-Bildungsausschusses, Ulla Burchardt (SPD), will Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) im Zusammenhang mit den Plagiatsvorwürfen noch eine Chance geben. "Frau Schavan muss eine faire Chance bekommen, sich zu den Vorwürfen zu äußern", sagte sie
Deutsche AIDS-Hilfe: Aids kann schneller besiegt werden! ...
Auf ihrer Mitgliederversammlung in Kamen (Kreis Unna) hat die Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) am Wochenende in einem Zukunftspapier ihre Ziele und Arbeitsschwerpunkte bis zum Jahr 2020 festgeschrieben. Dank der schnellen Fortschritte der Medizin seit Mitte der 90er Jahre verändert sich die Situat
Entbürokratisierung in der Pflege: Es tut sich was, aber enormer Handlungsbedarf bleibt / Normenkontrollrat legt Jahresgutachten vor ...
In seinem aktuellen Jahresgutachten bescheinigt der Normenkontrollrat der Bundesregierung, dass sich der Erfüllungsaufwand, der durch Gesetze entsteht, zwar zurückgegangen ist, aber beim Thema Entbürokratisierung weiterhin dringender Handlungsbedarf besteht. Das gilt nach Ansicht des Bundesver




