Westfalenpost: Flüchtlinge / Asylrecht
ID: 741591
die Probleme nicht mehr zu übersehen waren: Der Zustrom von
Flüchtlingen vor allem aus Serbien und Mazedonien lässt die
Aufnahmestationen aus allen Nähten platzen. Kommunen und
Hilfsorganisationen sind kaum in der Lage, menschenwürdige Umstände
für die Asylsuchenden zu bieten. Die zugespitzte Lage wird nun
politisch ausgenutzt, von beiden Seiten. Flüchtlingsorganisationen
werfen der Bundesregierung vor, die Not der Asylsuchenden aus Serbien
und Mazedonien zu verkennen. Als Roma könnten die meisten dieser
Menschen durchaus als verfolgt angesehen werden. Auf der anderen
Seite werden die "Das-Boot-ist-voll"-Rufe derer wieder lauter, die
ihren Wohlstand nicht mit Wirtschaftsflüchtlingen teilen wollen. Auf
beiden Seiten gibt es Argumente, die es wert sind, gehört zu werden.
Das, was Innenminister Friedrich (CSU) nun vorschlägt, ist allerdings
populistische Kosmetik: die Asyl-Drehtür mit Hilfe der Bundespolizei
zu beschleunigen und durch die Einführung einer Visa-Pflicht den
Zustrom zu bremsen. Serbien und Mazedonien sind
EU-Beitrittskandidaten. Da sollte es möglich sein, auf anderer Ebene
die Probleme anzugehen.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.10.2012 - 19:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 741591
Anzahl Zeichen: 1430
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Flüchtlinge / Asylrecht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Rauchmelder-Pflicht ...
Langsam wird die Zeit knapp. In spätestens zehn Wochen soll der Einbau von Rauchmeldern in Neubauten zur Pflicht werden, doch nun kann sich die rot-grüne Landesregierung über die konkrete Ausgestaltung eines entsprechenden Gesetzes nicht einigen. Die Bedenkenträger treten auf die Bremse. Wir
Südwest Presse: Kommentar zu Sozialtarife ...
Rekordpreise beim Benzin, steigende Kosten zum Jahreswechsel beim Gas, Spitzentarife beim Strom: Die Teuerung im Energiesektor treibt besonders Einkommensschwache in die Enge. Sie können den neuen Kostenpunkt kaum umgehen. Deshalb werden nun Sozialtarife beim Strom gefordert. Energie wird durch
WAZ: Vernichtender Vorwurf - Kommentar von Christian Kerl ...
Als der damalige Verteidigungsminister zu Guttenberg wegen seiner erschummelten Doktorarbeit unter Druck geriet, fällte Annette Schavan als erste Kabinettskollegin ein vernichtendes Urteil: Sie schäme sich für seine Plagiate nicht nur heimlich. Das harte Wort fällt nun auf die Bildungsministeri
WAZ: Mit viel Frust - Kommentar von Walter Bau ...
Frank-Walter Steinmeier hat sich für seine Familie und gegen eine erneute Kanzlerkandidatur entschieden. Diese Entscheidung verdient Respekt. Punkt. Aber es gibt noch eine andere Seite dieser Personalie. Die Art und Weise nämlich, wie Steinmeier mit seiner Absage die eigene Partei auf dem fals




