Lausitzer Rundschau:Ökolust und Strompreisfrust Zur höheren Umlage zur Förderung erneuerbarer En

Lausitzer Rundschau:Ökolust und Strompreisfrust

Zur höheren Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien

ID: 742491
(ots) - Zwei Seelen wohnen in der Deutschen Brust: Sie
möchte die Energiewende haben, aber gleichzeitig auch billigen Strom.
Ökolust und Strompreisfrust. Aber es ist nicht umsonst, wenn man
Atom- und Kohlekraftwerke abschaltet und auf neue Techniken setzt,
die erst noch großindustriell weiterentwickelt werden müssen. Es wird
nicht günstiger, wenn man neben dem vorhandenen Versorgungssystem ein
zweites aufbaut und beide nebeneinander her produzieren müssen. Das
war eigentlich immer klar. Mit der gestrigen Erhöhung der
Ökostromumlage auf 5,277 Cent je Kilowattstunde droht der
Energiewende trotzdem die Akzeptanz auszugehen. Dabei ist dieser
Betrag - von bis zu 100 Euro im Jahr für einen Durchschnittshaushalt
- an sich kein Grund, zur unverantwortlichen Kernenergie
zurückzukehren oder sich von den erneuerbaren Energien abzuwenden.
Angesichts des Klimawandels und der Endlichkeit fossiler
Energiequellen gibt es gar keinen anderen vernünftigen Weg. Es wäre
auch kein anderer wirklich billiger. Der Aufschlag ist aber sehr wohl
ein starker Grund, die Energiewende weit besser als bisher zu
organisieren. Fehlende Netze und Speicher, Abschaltung vorhandener
Anlagen, also Verschwendung von Ressourcen, dazu teurer Wildwuchs bei
der Solarenergie und die Gefahr von Blackouts - so kann es nicht
weitergehen. Preisfrust schlägt schnell in Wählerwut um, wenn noch
das Gefühl von Verschwendung und Ungerechtigkeit dazu kommt. Wenn bei
der Energiewende nicht schnell konzentrierter, kompromissorientierter
und sachlicher als bisher gearbeitet wird, könnte sich diese Wut
schon im nächsten Herbst bei der Bundestagswahl Bahn brechen.



Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Der Preis der Energiewende

Kommentar Von Birgit Marschall Schwäbische Zeitung: Hängepartie schadet Schavan - Kommentar
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.10.2012 - 20:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 742491
Anzahl Zeichen: 1950

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Cottbus



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 253 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau:Ökolust und Strompreisfrust

Zur höheren Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Eine Regel zu viel - zur 2G-plus-Praxis in der Gastronomie ...
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die

Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet

Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü


Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau


Rheinische Post: EU-Spaltpilz Kommentar Von Anja Ingenrieth ...
Der Spaltpilz des Separatismus infiziert Europa: Die Schotten dürfen bald über ihre Unabhängigkeit abstimmen. 74 Prozent der Katalanen wünschen Umfragen zufolge ihren eigenen Staat. Bei den belgischen Kommunalwahlen triumphiert mit Bart de Wever ein Mann, der das EU-Gründerland in zwei Mini

Rheinische Post: Professorin in Not Kommentar Von Michael Bröcker ...
In den nächsten Tagen entscheidet sich die Karriere einer außergewöhnlichen Politikerin. Seriös, unaufgeregt und mit einer sympathischen Abscheu vor Inszenierungen hat sich Annette Schavan vom Vorsitz der Jungen Union in Neuss bis zur Bundesministerin und Kanzlerin-Vertrauten hochgearbeitet.

Rheinische Post: Der Preis der Energiewende Kommentar Von Birgit Marschall ...
Die Energiewende ist ein deutsches Jahrhundertprojekt: In wenigen Jahren stellt die viertgrößte Volkswirtschaft ihre Energieversorgung komplett um. In der Welt wird die Bundesrepublik für diesen Mut bewundert. Viele sehen unser Beispiel als Blaupause für die eigene Energiewende. Es geht hier

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Hungerindex ...
Der Welthungerindex und das Welternährungsprogramm bringen es auf den Punkt: Dramatisches Untergewicht und Hungertod müssen nicht sein. Sie können bekämpft und eingedämmt werden. Zudem: Die gute Nachricht, dass die Zahl der Hungernden unter eine Milliarde weltweit gesunken ist, ist mit einem


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z