Westfalenpost: NRW-Offensive für Einbürgerung
Die Mehrheit der Ausländer lebt gerne in
Deutschland. Aus ökonomischen Gründen, natürlich, auch die soziale
Ruhe ist angenehm, der Rechtsstaat garantiert Sicherheit, freie
Meinungsäußerung . . . - Lernt man Ausländer wie Italiener oder
Türken näher kennen, dann erzählen sie einem etwas, was viel über sie
verrät: In ihrer alten Heimat geben sie Verwandten preis, was sie
hierzulande nie sagen würden: Sie sind stolz auf Deutschland - und
stolz, in diesem Land zu leben.
Die sinkenden
Einbürgerungszahlen sind demnach kein Schicksal, auch nicht Ausdruck
falscher integrationspolitischer Weichenstellungen. Nein, sie sind
vielmehr Hinweise auf eine tief im Innern verborgene Unsicherheit der
Migranten, die sich darin manifestiert, nicht wirklich willkommen zu
sein. Dazu tragen Dutzende von Begegnungen im Alltag bei: der Blick
beim Bäcker, die Bemerkung von Jugendlichen an der Bushaltestelle,
selbst Gespräche im Kreis der Arbeitskollegen deuten oft zwischen den
Zeilen auf eine gewünschte Distanz hin. Und aus der Ferne meldet sich
so mancher Politiker, dem man ansieht, dass er sich nur korrekt
verhält, um seine eigene Karriere zu fördern.
Vielen
Deutschen kann nicht abgesprochen werden, dass sie sich ein
gemeinsames Miteinander wünschen. Letztlich aber fordern sie nur eine
Bringschuld ein.
Natürlich ist die
Einbürgerungsoffensive des Landes zu begrüßen. So wie die der letzten
Jahre zuvor auch. Angesichts der demografischen Entwicklung bedarf es
aber mehr als Plakate und Flugblätter. Allen voran einer Mehrheit,
die offen gesteht: Wir wollen euch als Deutsche haben. Und zwar mit
allen Rechten und Pflichten!
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.10.2012 - 19:19 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 749106
Anzahl Zeichen: 1962
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 180 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: NRW-Offensive für Einbürgerung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Allg. Zeitung Mainz: Reißleine / Kommentar zur Koalition ...
Die FDP steht in der Wählergunst bei drei Prozent. Bleibt das so, wird die Republik künftig ohne die Blaugelben regiert. Es ist also Gefahr im Verzuge für die Liberalen. Und deshalb scheint Rainer Brüderle jetzt die Reißleine zu ziehen. Wie anders kann man sonst sein Vorpreschen in Sachen Be
Weser-Kurier: Zur Debatteüber Studiengebühren schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2012: ...
Wem pro Semester während seines Studiums teilweise erhebliche Beträge abverlangt werden, dem wird nicht nur das Studieren erschwert, der wird sich - wenn er aus weniger begüterten Verhältnissen stammt - auch überlegen, ob er überhaupt studieren sollte. Nein, um dieses Modell ist es nicht s
Weser-Kurier: Zum Umgang mit Sinti und Roma schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 2012: ...
Wir haben aus der Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der deutschen Sinti und der osteuropäischen Roma tatsächlich nicht die richtigen Lehren gezogen. Das gilt aber nicht nur für die pragmatische (und zunehmend erweiterungsskeptische) Bundesregierung, sondern auch für die reuige Öffentlic
WAZ: Die CSU macht es Wulff nach - Kommentar von Walter Bau ...
Und wieder hat einer zum Telefon gegriffen - und sich dabei die Finger verbrannt. Der Sprecher von CSU-Chef Seehofer versuchte offensichtlich, beim ZDF einen Beitrag über die Konkurrenz von der SPD in den prominenten Hauptnachrichten zu verhindern. Der Vorfall vom Wochenende, der aus ZDF-Kreise




