Aigner drückt sich vor Verantwortung
ID: 817360
Aigner drückt sich vor Verantwortung
"Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) wird immer erst tätig, wenn bereits ein Schaden entstanden ist", erklärt Karin Binder, Verbraucherpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, zur Vorstellung des "Nationalen Aktionsplans" von Verbraucherministerin Ilse Aigner als Reaktion der Bundesregierung auf den Pferdefleischskandal. Binder weiter:
"Der Pferdefleischskandal legt das Versagen der Bundesregierung beim Verbraucherschutz offen. Obwohl klar ist, dass unvollständige Angaben auf den Produkten dem Lebensmittelbetrug Tür und Tor öffnet, hatte Aigner eine Kennzeichnung der Herkunft von verarbeitetem Fleisch abgelehnt. Jetzt knickt sie aufgrund des öffentlichen Drucks ein. Auch die behördlichen Verbraucherinformationen sind komplett unwirksam. Bisher wurde keines der mit Pferdefleisch versetzten Produkte auf der bundesweiten Warnliste veröffentlicht. Auch hier hat Aigner eine bürokratische Mauer zum Schutz der Lebensmittelindustrie aufgebaut.
DIE LINKE fordert die Veröffentlichungspflicht für alle fehlerbehafteten Lebensmittel ohne Wenn und Aber. Die Behörden müssen Verbraucher schützen, anstatt Hersteller und Handel. Die Herkunftskennzeichnung muss ohne Ausnahme auch für verarbeitetes Fleisch gelten. Es ist notwendig, dass die Unternehmen alle Informationen über die Lieferketten der Zutaten an eine zentrale Datenbank bei den zuständigen Ämtern übermitteln. Nur so kann Verschleierung und Betrug zu Lasten der Verbraucherinnen und Verbraucher verhindert werden."
F.d.R. Beate Figgener
Die Linke. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 22 75 11 70
Telefax: 030 22776248
Mail: fraktion@linksfraktion.de
URL: http://www.pds-im-bundestag.de
PresseKontakt / Agentur:
Die Linke. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 22 75 11 70
Telefax: 030 22776248
Mail: fraktion(at)linksfraktion.de
URL: http://www.pds-im-bundestag.de
Datum: 18.02.2013 - 16:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 817360
Anzahl Zeichen: 2070
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 299 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Aigner drückt sich vor Verantwortung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
EU-Militärmission in Mali ist schwerer Fehler ...
"Die Entsendung von Militärausbildern nach Mali trägt zur weiteren Militarisierung der Sahel-Region bei und verhindert eine politische Lösung des Konfliktes", so Sevim Dagdelen, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Internationale Beziehungen und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss de
Bundesfamilienministerium setzt sich für konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes ein ...
Abschlussveranstaltung der Kampagne "Jugendschutz aktiv" Jugendschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für deren Umsetzung sich das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit vielen Jahren stark macht. Mit dem Nationalen Aktionsplan Jugendschutz wurden
Uhl: Bei der Armutsmigration sind vor allem Länder und Kommunen in der Pflicht ...
Die Kommunen klagen über die Folgen der Armutsmigration aus Bulgarien und Rumänien. Ab dem 1. Januar 2014 gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für diese beiden EU-Länder. Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Hans-Peter Uhl: "Di
Rheinische Post: Sachsens Kultusministerin will an "Sitzenbleiben" festhalten / Leistungsprinzip muss auch in Schule gelten ...
In der Debatte um das "Sitzenbleiben" an deutschen Schulen hat sich die Kultusministerin des Freistaats Sachsen, Brunhilde Kurth (parteilos), für ein Beibehalten der Wiederholungsjahrgänge für Schüler mit besonders schlechten Leistungen ausgesprochen. "Das Leistungsprinzip mus




