Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Start der neuen Bundesbildungsministerin
ID: 820349
gewiss kein Fehlgriff. Als ehemalige Landesministerin und
Mathematikprofessorin kann sie sofort in den laufenden Betrieb
eingreifen und muss in die komplizierten Vorgänge nicht erst
eingearbeitet werden. Das ist von großem Vorteil angesichts dessen,
dass nur noch wenige Monate bleiben bis zur Wahl. Viel bewirken wird
sie wohl dennoch nicht. Im Dauerstreit über eine Erhöhung des Bafögs,
in der zähen Auseinandersetzung über die so bitter notwendige
Lockerung des Kooperationsverbotes zur Förderung von
Forschungsvorhaben, im Ringen um die Aufstockung des Hochschulpaktes
wird eine Einigung mit jedem Tag, den die Bundestagswahl näher rückt,
unwahrscheinlicher. Das ist schlecht für die Studenten und schlecht
für Wissenschaft und Forschung.
Weil kaum einer noch mit Ergebnissen rechnet, kann Wanka selbst
eigentlich nur gewinnen. Der erwartbare Stillstand wäre der
Kurzzeitministerin nur schwer anzulasten, jede noch so kleine
Einigung würde überraschen. Erst nach der Wahl wird der Druck zum
Konsens auf die Länder groß genug sein - wenn einige
Milliardenprojekte auslaufen. So lange wird die Hochschulszene mit
ungewisser Perspektive leben müssen.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 7205-1225
newsroom.stuttgarterzeitung@stz.zgs.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.02.2013 - 20:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 820349
Anzahl Zeichen: 1527
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 173 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Start der neuen Bundesbildungsministerin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Haltung der katholischen Kirche zur "Pille danach" ...
Der Fortschritt ist eine Schnecke, aber die katholische Kirche bewegt sich doch - wenn auch nur ein bisschen. Dieser Schluss liegt nahe im Blick auf die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz zur Pille danach für Vergewaltigungsopfer. Die geistlichen Herren billigen nun immerhin einmütig,
Westfalenpost: Bildungspolitik / Hochschulen / NRW-Hochschulgesetz ...
Wer bezahlt, hat das Sagen. Nach diesem Grundsatz will Ministerin Schulze wieder stärker in die Kompetenzen der Hochschulen eingreifen und die Autonomie beschränken. Die alte sozialdemokratische Formel, dass der Staat alles am besten regelt, erfährt eine Renaissance: Vertrauen ist gut, Kontrol
WAZ: Computer erhöht Chancengleichheit - Kommentar von Andreas Böhme ...
Experten sind in Sorge. Junge Leute gucken immer weniger ins Fernsehen. Klappen lieber ihr Laptop auf und gehen online. Versenden alberne Bilder, schreiben belanglose Dinge, gucken lustige Videos oder laden gar illegal Musik herunter. Aber wenn sie einer fragt, wann denn - nur als Beispiel - der
Weser-Kurier:Über den ersten Auftritt der neuen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka im Bundestag schreibt der Bremer WESER-KURIER: ...
Johanna Wanka bleibt ihrem Politikstil auch im neuen Job treu. Die CDU-Politikerin, bis vor wenigen Tagen Wissenschaftsministerin der abgewählten Landesregierung in Hannover, fährt auf Sicht. Und die Strecke ist übersichtlich. Sieben Monate sind es nur noch bis zur Bundestagswahl. Bei ihrem e




