WAZ: Peinlich und blamabel. Kommentar von Walter Bau
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verschoben - das ist eine Blamage für das Oberlandesgericht München.
Eine Blamage, die sich die Verantwortlichen allerdings leicht hätten
ersparen können - wenn sie die Kritik an ihrem Vergabeverfahren für
die Presseplätze frühzeitig ernst genommen hätten, statt sich stur
und arrogant hinter ihrer getroffenen Entscheidung zu verschanzen.
Dass das Bundesverfassungsgericht deshalb als oberste juristische
Instanz der Republik eingeschaltet werden musste, um die Münchener
Entscheidung zu korrigieren, ist geradezu lächerlich. Nun also die
Prozessverschiebung um knapp drei Wochen. Das ist noch lange kein
Debakel, aber eine unnötige Peinlichkeit. Der NSU-Prozess steht nicht
nur hierzulande, sondern auch außerhalb Deutschlands unter
Beobachtung der Öffentlichkeit. Es ist zu hoffen, dass das
Oberlandesgericht in München das Mammutverfahren, das sich über
mindestens zwei Jahre ziehen dürfte, souveräner und mit mehr
Fingerspitzengefühl führt, als es das Vorgehen bei der
Presseplatzvergabe befürchten lässt.
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Datum: 15.04.2013 - 19:17 Uhr
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