Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Daimler
ID: 860069
Aktionäre bei der Hauptversammlung darauf eingestimmt, dass das
Ergebnis des ersten Quartals eine Enttäuschung bringen dürfte. Dass
der Gewinn aber so dürftig ausfällt, überrascht. Und der Umstand,
dass die Prognose für das Gesamtjahr nach unten korrigiert werden
muss, ist auch kein Ruhmesblatt. Natürlich kann dem Konzern niemand
vorwerfen, dass die Konjunktur in Europa gegenwärtig eher vor sich
hindümpelt. Aber reicht das als Erklärung dafür, dass sich der Gewinn
mehr als halbiert hat? Wohl kaum. Immerhin rechnet der Konzern damit,
dass der globale Automarkt in diesem Jahr um zwei bis vier Prozent
wächst. Das ist zwar nicht beeindruckend, aber Rezession buchstabiert
sich anders.
Der Vorstand stimmt wie so oft in der Vergangenheit das Lied von
den instabilen Märkten und der gemessen am Alter gerade ungünstigen
Zusammensetzung des Fahrzeugangebots an. Es mag ja zutreffen, dass
die Brot-und Butter-Autos der E-Klasse, S-Klasse und C-Klasse erst in
den nächsten Monaten überarbeitet werden oder gar in einer neuen
Version auf den Markt kommen. Aber das ist weniger eine Erklärung als
der Hinweis auf ein Versäumnis; die Taktung in der Modernisierung der
Modellpalette ist nicht optimal.
Die Stuttgarter entfernen sich immer weiter von ihrem ehrgeizigen
Ziel, weltweit die Nummer eins zu werden.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 7205-1225
newsroom.stuttgarterzeitung@stz.zgs.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.04.2013 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 860069
Anzahl Zeichen: 1696
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 212 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Daimler"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
WAZ: Nichts mehr zu verlieren. Kommentar von Stefan Schulte ...
Was ist schlimmer? Die Gewissheit, Weihnachten 2014 seinen Job zu verlieren oder eine neue Ungewissheit? Das können die Bochumer Opelaner nur selbst entscheiden. Ein verspätetes Ja zum Sanierungsplan hieße noch lange nicht, dass es weiter geht. Ob das Opel-Management bereit ist, seinen Schlie
Mittelbayerische Zeitung: Die Börsen im Blick Kommentar zur Krones-Bilanz ...
Solide Gewinne, keine Bankschulden, ein zumindest stabiles Geschäft - so kennen wir Krones. Ein hochinnovativer Weltmarktführer in Familienhand, der dank dieser Konstellation seine Strategie in Ruhe verfolgen und der Getriebenheit der Aktienmärkte ein gutes Stück weit entgehen kann. Doch ein
Börsen-Zeitung: Schärfere Töne, Kommentar zum Deutschen Sparkassentag, von Bernd Wittkowski. ...
Die Sparkassen verschärfen den Ton gegen Politik und Geldpolitik. Die deutlichen Worte, die Georg Fahrenschon am Mittwoch zur Bankenregulierung und zur Belastung der Sparer durch negative Realzinsen gefunden hat, sollte man nicht damit relativieren, dass sich der "neue", seit elf Monat
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zur Telekom ...
Nach Jahren wachsenden Datenverkehrs geht sie nun ans Abkassieren. Wer schnelles Internet will, muss zuzahlen. So funktioniert Marktwirtschaft. Bedenklich ist jedoch, dass die Telekom eigene Dienste ausnimmt und damit die Netzneutralität bedroht - die Gleichbehandlung aller Daten. Wenn der Inter




