Westfalenpost: Förderschulen
Kostenkontrolle - das ist die Aufgabe des
Landesrechnungshofes. Und deshalb hinterfragt er, warum die Quote der
Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den vergangenen zehn
Jahren so deutlich angestiegen ist.
Dass die Behörde sich
darüber wundert, überrascht ein wenig: Der Leistungsdruck auf Schüler
und Lehrer steigt. Da liegt es nahe, dass immer mehr Kinder diese
Geschwindigkeit nicht reibungslos mithalten können. Dass Lehrer an
Regelschulen weniger Zeit haben, sich ihnen gebührend zu widmen. Und
dass Förderlehrer zögern, sie wieder zurück an die allgemeinen
Schulen zu schicken, ihnen lieber einen Schonraum geben wollen.
Es geht mit dem Bericht des Landesrechnungshofes wohl vor
allem darum, politischen Druck aufzubauen, um am Ende die Mehrkosten
der Inklusion, also der Verwirklichung des Menschenrechts auf einen
gemeinsamen Unterricht von behinderten und nichtbehinderten Kindern,
möglichst gering zu halten. Das ist angesichts der Haushaltslage und
der ab 2020 einzuhaltenden Schuldenbremse durchaus verständlich. Mit
dieser Strategie aber werden die Sonderpädagogen demotiviert, wenn
ihnen ein solch schlechtes Zeugnis ausgestellt wird. Das zu bedenken,
gehört eigentlich auch zur Kostenkontrolle.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.05.2013 - 20:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 880832
Anzahl Zeichen: 1501
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 297 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Förderschulen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Straßenbau in NRW ...
Marode Autobahnbrücken, Stauorgien für Pendler, überfüllte Züge - das bevölkerungsstarke Transitland NRW leidet nicht nur unter der hohen Verkehrsbelastung. Auch die offenkundige Benachteiligung bei der Verteilung der Verkehrsgelder des Bundes trifft NRW. Eine Melange aus Finanznot, politis
WAZ: Ungutes Gefühl bei Klaedens Wechsel - Kommentar von Daniel Freudenreich ...
Es mag ja sein, dass Eckart von Klaeden nicht in Entscheidungen zur Autoindustrie involviert war. Dennoch kommen bei seinem Sprung zu Daimler ungute Gefühle auf. Der Zeitpunkt ist ungünstig. Die Union wird nicht glücklich sein, dass der Abgang vor der Wahl bekanntgegeben wurde. Zum anderen ga
neues deutschland: Lobbycontrol: Merkel soll Staatsminister von Klaeden entlassen ...
Der Verein Lobbycontrol fordert die Entlassung des Staatsministers im Bundeskanzleramt Eckart von Klaeden (CDU), der zum Jahresende Cheflobbyist von Daimler wird. "Wir fordern die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Staatsminister sofort zu entlassen. Sie macht sich ansonsten unglaubwürd
Mitteldeutsche Zeitung: Haseloff fordert Bundeshilfe für Unis ...
Halle - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert eine Lockerung des so genannten Kooperationsverbotes, wonach der Bund Hochschulen nicht dauerhaft fördern darf. "In einer globalisierten Welt haben Bund und Länder bei Universitäten ein gemeinsames Interesse"




