Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien

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(ots) - Der aktuell starke Mann, Armeechef Abdelfattah
Al-Sisi, hat sich Gamal Abdel Nasser zum Vorbild genommen. Kein gutes
Zeichen! Der legendäre Staatschef hat die Grundlage für die bis heute
so starke Rolle des Militärs in Ägypten gelegt. Demokratie war sein
Ding nicht. Die Opposition hat er mit Gewalt unterdrückt. Ägypten,
Irak, Syrien, Libyen - keine Stabilität, nirgends. Ob Arabellion von
innen oder Intervention von außen, der Sturz der alten Regime oder
das Aufbegehren gegen sie haben der Region keine Stabilität gebracht.
Die Gesellschaften des Nahen Ostens sind zum inneren Frieden nicht
bereit. So zynisch es klingen mag, für den äußeren Frieden in der
Region ist das nicht die schlechteste Botschaft. Israels Feinde sind
mit sich selbst beschäftigt. Die Bürgerkriege machen einen Krieg der
Staaten nahezu unmöglich.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



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Datum: 16.08.2013 - 19:08 Uhr
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