Obama wirbt fuer Versoehnung und Partnerschaft mit der arabischen Welt
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Obama wirbt fuer Versoehnung und Partnerschaft mit der arabischen Welt
Praesident Obama hat heute in einer beeindruckenden Rede der islamischen Welt erneut seinen Respekt bezeugt und zur Aussoehnung aufgerufen. Er plaedierte fuer eine neue Partnerschaft und fuer eine Beendigung des "Kreislaufs des Misstrauens".
In einer Deutlichkeit wie kein US-Praesident zuvor kritisierte Obama zudem die israelische Siedlungspolitik und betonte das Recht der Palaestinenser auf einen eigenen Staat. Das Existenzrecht Israels stehe dabei ausser Frage. Konstruktiv wuerdigte Obama auch die Bemuehungen der arabischen Staaten und forderte sie auf, weiterhin ihren Beitrag zum Friedensprozess zu leisten.
Abermals bot Obama der iranischen Regierung Verhandlungen ohne Vorbedingungen und auf der Basis gegenseitigen Respekts an.
Zugleich machte er deutlich, dass eine Atommacht Iran fuer die USA nicht hinnehmbar waere und ein atomares Wettruesten im Nahen Osten zur Folge haette. In diesem Zusammenhang bekraeftigte der amerikanische Praesident nochmals seine Vision einer atomwaffenfreien Welt.
Bemerkenswert an der Rede war zudem die gelungene Mischung aus Kritik und Selbstkritik. So habe Amerika als Reaktion auf die Terroranschlaege des 11. September in einigen Faellen seine eigenen Werte und Ideale verraten. Zugleich betonte Obama, dass Demokratie, die Rechte der Frauen und die Menschenrechte keine amerikanischen, sondern universale Werte sind.
Der amerikanische Praesident hat Recht: "Jahre des Misstrauens"
koennen nicht mit einer Rede ausgeloescht werden. Obama hat in Kairo einen Neuanfang versprochen. Nun muessen Taten folgen. Die gesamte Bundesregierung ist nun aufgefordert, Obama dabei zu unterstuetzen. Aber auch die arabische Welt, die Mullahs in Teheran und die israelische Regierung sollten die ausgestreckte Hand Obamas ergreifen und dabei helfen, seine Initiative mit Leben zu fuellen.
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Datum: 04.06.2009 - 18:51 Uhr
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