Mitteldeutsche Zeitung: Infektionskrankheit
Masern sind zurück in Sachsen-Anhalt
ID: 951603
Sachsen-Anhalt hat Gesundheitsminister Norbert Bischoff (SPD) die
Bevölkerung dringend aufgerufen, ihren Impfschutz überprüfen und
gegebenenfalls auffrischen zu lassen. "Die zunehmenden Fälle von
Masernerkrankungen auch in Sachsen-Anhalt sind ein Alarmzeichen",
sagte Bischoff der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.
Nur Impfungen böten einen umfassenden Schutz davor. Eine Impfpflicht
lehnte er jedoch ab. In Sachsen-Anhalt waren nach Angaben des
Robert-Koch-Instituts (RKI) bis gestern elf Masernerkrankungen in
diesem Jahr gemeldet, in den beiden vergangenen Jahren gab es nicht
einen einzigen Fall. Masern gelten als die am höchsten ansteckende
Infektionskrankheit überhaupt. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung,
es handele sich um eine Kinderkrankheit, ist die Komplikationsrate
bei Masern relativ hoch. Die Impfexpertin des Landesamtes für
Verbraucherschutz, Constanze Gottschalk erklärte, elf Krankheitsfälle
in Sachsen-Anhalt seien ungewöhnlich viel. Grundsätzlich seien die
Impfraten in Sachsen-Anhalt zwar sehr hoch und viel besser als etwa
in Bayern, wo es in diesem Jahr bereits mehr als 700 Masernfälle
gibt. Das Problem sei aber, dass zwischen 1973 bis 1991 Geborene oft
nur einmal geimpft seien. "Einen vollständigen Schutz gibt es aber
nur bei einer zweifachen Impfung", betonte Gottschalk.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.09.2013 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 951603
Anzahl Zeichen: 1650
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 217 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Infektionskrankheit
Masern sind zurück in Sachsen-Anhalt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht möchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) durch eine überparteiliche, namentlich nicht benannte Person ablösen. Zu ihren Anforderungen sagte sie der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe): "Der Regierungschef sol
BSW-Bundesvorstand setzt Kreisvorsitzenden in Sachsen-Anhalt ab ...
Im Streit zwischen zwei verfeindeten Parteiflügeln in Sachsen-Anhalt greift die BSW-Bundesspitze durch. Der Co-Vorsitzende des Kreisverbands Sachsen-Anhalt Ost, Florian Thomas, wurde seines Amtes enthoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Wochenendausgabe) unter Beruf
Sachsen-Anhalts Innenministerin Zieschang in Sorge wegen Schnell-Radikalisierung durch Social Media ...
Die sachsen-anhaltische Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) sieht große Online-Reichweiten für Gewaltaufrufe als Gefahr für die innere Sicherheit. "Gewaltverherrlichende Bilder und Videos haben in sozialen Medien ein unglaubliches Verbreitungspotenzial", sagte Zieschang der in Halle
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Rheinische Post: Verdi-Chef Bsirske fordert Mindestlohn-Initiative durch rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag ...
Der Chef der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske, fordert, dass SPD, Grüne und Linke mit ihrer Mehrheit im Bundestag, einen gesetzlichen Mindestlohn auf den Weg bringen, bevor eine große Koalition verhandelt wird. "Es ist eine ausgezeichnete Idee, jetzt die Gelegenheit zu nutzen, den allgeme
Rheinische Post: SPD-Abgeordneter fordert jüngere und weiblichere SPD-Führung ...
In der SPD werden nach dem schlechten Ergebnis bei der Bundestagswahl erstmals Forderungen nach personellen Konsequenzen laut. "Mit 25,7 Prozent bei einer Bundestagswahl dürfen wir uns keinesfalls zufriedengeben. Das Führungsteam der SPD muss jünger und weiblicher werden", sagte der
Rheinische Post: Tübingens Oberbürgermeister Palmer macht Steuerbeschlüsse für Grünen-Wahlergebnis verantwortlich ...
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer hat die Steuerbeschlüsse für das schlechte Abschneiden der Grünen bei der Bundestagswahl verantwortlich gemacht und eine "inhaltliche Ursachenanalyse" gefordert. "Erklärungen, dass es eine Pädophilen-Kampagne gegen uns gegeben habe, d
Rheinische Post: Düsseldorf will Sparpolster wieder auffüllen ...
Während andere Großstädte in Nordrhein-Westfalen mit Überschuldung und Nothaushalten kämpfen, kann die Landeshauptstadt sogar ihre Ausgleichsrücklage aufstocken. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). Bei der Einbringung des Haushaltse




