WAZ: Emanzipation? Welche denn? Kommentar von Birgitta Stauber-Klein
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wegen. Am Tag acht nach der Wahl überlässt sie die männlichen
Alphatiere, die um sie herum kreisen, sich selbst. Es sind die
Kauders, Laschets oder Seehofers, die rund um die Begriffe
"Steuererhöhungen", "Betreuungsgeld" oder "Autobahnmaut" rote Linien
ziehen. Merkel lässt sie wohl noch strampeln, bis sie Ruhe geben,
dann wird koaliert. Auch in anderen Bereichen müssen Männer
zuschauen, wie Top-Frauen mit einem anderen Stil von dannen ziehen.
Nicht nur Karrieristen lässt dies erschaudern, so eine Studie. Vielen
Männern reicht es mit der Emanzipation.
Dabei ist das System Merkel und das anderer Top-Frauen nur die
schillernde Seite. Die alltägliche: Frauen verdienen weniger, sind
oft abhängig vom Mann. Sie kümmern sich neben Job und Haushalt um die
Kinder, machen so Kollegen den Weg frei. Was zeigt: In der Breite der
Gesellschaft ist es mit persönlicher und beruflicher
Gleichberechtigung nicht weit her. Worüber klagen die befragten
Männer eigentlich?
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Datum: 30.09.2013 - 19:40 Uhr
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