Westfalenpost: Schlüssel für mehr Familienfreundlichkeit
Von Joachim Karpa
ID: 972026
und SPD haben sich bei den Koalitionsverhandlungen auf eine
gesetzliche Quote für Frauen in den Führungsetagen der Wirtschaft
verständigt. Unklar ist, in welcher Form sie verwirklicht wird. Um
diesen Kompromiss einzuordnen, muss an die Positionen der Parteien
vor der Wahl erinnert werden. Kanzlerin Merkel war immer gegen
gesetzliche Vorgaben. Eine Flexi-Quote, nach der Unternehmen selbst
entscheiden sollten, wie hoch der Frauenanteil ist, war das Maß aller
Dinge. Eine feste Quote von 30 Prozent für Frauen in den
Aufsichtsräten sah die CDU 2020 vor, die SPD sprach sich für 40
Prozent ab sofort aus.
Und jetzt diese Einigung. Mitnichten ein politischer Erfolg für
die Gleichbehandlung der Geschlechter. Das Ende fruchtloser
Scheingefechte ist eingeläutet. Der Kampf für die Frauenquote hat
sich bislang politisch gut verkauft, hat den Parteien ein
fortschrittliches Etikett verpasst. Mit dem wirklichen Leben aber hat
das nie etwas zu tun gehabt. Posten in Aufsichtsräten sind dünn
gesät. Ob hier Männlein oder Weiblein sitzen, hilft der
alleinerziehenden Frau, die sich ihre Karriere knicken kann, genauso
wenig wie den Müttern, denen es Unternehmen nach der Elternzeit
schwer machen, wieder in ihren Beruf einzusteigen.
Ja zur Quote, wenn sie Unternehmen dazu zwingt, sich für neue
Arbeitsmodelle einzusetzen. Fachkräfte und Kinder fehlen. Mit Eltern
in Führungsetagen lässt sich diese Entwicklung bremsen, mit Frauen
und Männern, die arbeiten und erziehen wollen. Nur so lassen sich
Strukturen aufbrechen, nur so liegt das wirtschaftliche Potenzial
ausgebildeter Mütter nicht länger brach, und nur so wird die
Arbeitswelt familienfreundlicher.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.10.2013 - 20:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 972026
Anzahl Zeichen: 2036
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 285 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Schlüssel für mehr Familienfreundlichkeit
Von Joachim Karpa"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Drohnenangriffen Technische Schützenhilfe JONAS DAMME ...
Ein Pilot der US-Luftwaffe sitzt in einem Bunker vor mehreren Monitoren und dirigiert seinen Flieger. Aus der Sicht der USA wirkt ein Drohneneinsatz wie ein teures Computerspiel. Die Wirkung in den afrikanischen Einsatzgebieten hingegen ist verheerend. Tausende Menschen - darunter auch Zivilisten
Online-Banking - Plötzlich ist Ihr Geld weg ...
Renditen bis zu 72 Prozent - der Vermittler aus Germanitien Renditen bis zu 72 Prozent im Jahr. Und das mit einem "konservativen Anlagekonzept", so beschrieben es die Vermittler. Bei den versprochenen Renditen hätte er pro Tag 1,3 Millionen US-Dollar erwirtschaften müssen. Der Angeklagt
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Stress-Studie Einen Gang zurückschalten! HANNA GERSMANN, BERLIN ...
Sich mal ausklinken, durch Bielefeld flanieren, der eigenen Laune folgen. Wer macht das schon? Keine Zeit. In der globalisierten Welt geht die Arbeit nie zu Ende. Gut tut das nicht. Die Deutschen, das bestätigt die neue Umfrage von Forsa, sind ausgebrannt, erschöpft, krank. Darum müssen wir d
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Stress-Studie der Techniker Krankenkasse ...
»Ja, ja, alles bekannt. Gestresst sind doch fast alle.« Müdes Abwinken, aber auch Resignation sind zu erkennen, wenn mal wieder eine Studie belegt, dass die Belastungen am Arbeitsplatz zunehmen, das Private dadurch zu kurz kommt, soziale Kontakte leiden und das Leben dadurch ein wenig aus dem




