Mitteldeutsche Zeitung: EU - Ukraine
Unions-Außenpolitiker Mißfelder hält weitere Zusammenarbeit mit Kiew für wichtig
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CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, will trotz des
jüngsten Affronts der Ukraine gegenüber Deutschland und der EU weiter
mit der Ukraine zusammenarbeiten. "Was bleibt uns übrig?", sagte er
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Online-Ausgabe). "Wir können ja nicht sagen, wir reden nicht mehr
mit der Ukraine. Man muss es weiter probieren unter Wahrung der
Interessen der Beteiligten." Das ausgehandelte Abkommen mit der EU
sei ohnehin "nicht als entweder oder gedacht" gewesen, betonte
Mißfelder, "sondern als Einladung zur Vertiefung der Beziehungen".
Die Ukraine lässt die erkrankte Oppositionsführerin Julia Timoschenko
in Haft und legte das Abkommen am Donnerstag überraschend auf Eis.
Die Bundesregierung hatte sich monatelang bemüht, eine medizinische
Behandlung Timoschenkos in Deutschland zu erreichen.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 22.11.2013 - 02:00 Uhr
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