Mitteldeutsche Zeitung: Hochschulen Sachsen-Anhalt
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Hochschulen Sachsen-Anhalts sind offenbar endgültig vom Tisch. In der
Landesregierung herrscht nach Informationen der Mitteldeutschen
Zeitung (Montagausgabe) prinzipiell Einigkeit darüber, einem
Einsparvorschlag des Landesrektorenrates zu folgen. Offiziell ist
das aber noch nicht. Seit Tagen streiten Ministerpräsident Reiner
Haseloff (CDU) und sein Vize, Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD),
darüber, wer die politische Verantwortung für das Abrücken von den
bislang geforderten 50 Millionen Euro übernimmt. Die Rektoren
drängen derweil auf letzte Gewissheit: Nach zwei Wochen müsse die
Prüfung "langsam ein Ende haben", sagt der Chef der
Landesrektorenkonferenz, Armin Willingmann, "die Zeit drängt". Zu
Details des Sparvorschlags äußerte sich Willingmann mit Hinweis auf
eine Vereinbarung mit Haseloff nicht. Inzwischen sind aber
Grundzüge durchgesickert: Danach bieten die Hochschulen an, in den
Jahren 2015 bis 2019 auf jährlich knapp fünf Millionen Euro ihres
Budgets zu verzichten. Allerdings ist nur ein Teil davon eine echte
Einsparung. Die Summe setzt sich zusammen aus einem einprozentigen
Beitrag ihres Gesamtbudgets von 317 Millionen Euro jährlich, auf das
die Hochschulen prinzipiell seit 2002 verzichten, und einem
zusätzlichen Sparbetrag von 0,5 Prozent. Im Gegenzug verlangen die
Rektoren, tiefgreifende Strukturveränderungen inklusive weiterer
Einsparungen erst ab dem Jahr 2020 anzugehen Mit freundlichen Grüßen
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 25.11.2013 - 02:00 Uhr
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