Stuttgarter Zeitung: Gabriel geht volles Risiko / Kommentar zu Regierung/SPD
ID: 996091
Ministerriege der Sozialdemokraten sind zwei Dinge festzuhalten.
Erstens: Die SPD überlässt das wichtigste Ressort, das
Finanzministerium, der Union. Damit kann Wolfgang Schäuble weiter
über die Finanzen wachen - die allermeisten Deutschen werden das zu
schätzen wissen. Zweitens: Parteichef Sigmar Gabriel wird selbst
Minister in der Regierung von Angela Merkel und lässt sich damit in
die Kabinettsdisziplin einbinden. Er hätte auch anders entscheiden
können. Hätte er die Führung der Fraktion übernommen, wäre dies ein
klares Signal gewesen, dass er mehr an die nächsten Wahlen und neue
Koalitionspartner denkt, als an den Erfolg der großen Koalition.
Jetzt verknüpft er seine persönliche Zukunft mit dem Wohl und Wehe
dieser Regierung. Auch das ist zu begrüßen. Gabriel hat sich ein
Superministerium zurecht geschnitten, das Energie und Wirtschaft
vereint. Diese Aufstellung ist sinnvoll, unter Schwarz-Gelb hatte die
Konkurrenz von Umwelt- und Wirtschaftsminister die Energiewende mehr
behindert als befördert. Fachlich ist Gabriel für diese wohl
schwierigste Aufgabe der neuen Regierung vorbereitet. Er war bereits
Bundesumweltminister. Nun gilt aber auch: es gibt keine Ausreden
mehr, jetzt muss die Energiewende gelingen.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.12.2013 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 996091
Anzahl Zeichen: 1650
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 189 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Gabriel geht volles Risiko / Kommentar zu Regierung/SPD"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Nahles: "Wir setzen voll auf Plan A" (VIDEO) ...
Für SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles gibt es keine Alternative zu Schwarz-Rot: "Wir haben keinen Plan B, wir setzen voll auf Plan A", sagte sie im phoenix-Interview. Dem Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids sieht Nahles zuversichtlich entgegen. Sie habe den Eindruck, dass die
Stuttgarter Zeitung: Raffelhüschen kritisiert Forderung der Beamten zu Frühpensionierung ...
Der Freiburger Ökonom Bernd Raffelhüschen hält die Forderungen des Beamtenbundes nach einer Ausweitung der Frühpensionierung für nicht finanzierbar. Damit zeige sich, dass die Rentenpläne von Union und SPD verhängnisvoll seien, sagte Raffelhüschen der Stuttgarter Zeitung (Freitagausgabe)
ifaa kommentiert Koalitionsvertrag zum Thema "Ganzheitlicher Arbeitsschutz" ...
Das ifaa begrüßt Vorhaben, Arbeitsschutz zum Thema "psychische Belastung und Arbeit" wissenschaftlich zu untermauern Im aktuellen Entwurf des Koalitionsvertrags zwischen CDU und SPD wird dem Thema umfassender Gesundheitsschutz bei der Arbeit ein großer Stellenwert zugeordnet. &q
Stuttgarter Zeitung: Frischzellenkur / Kommentar zu SPD/Mitgliederentscheid ...
Mit mehr als 300.000 abgegebenen Stimmzetteln übertrifft die Teilnahme an dem Mitgliederentscheid alle Erwartungen. Annähernd zwei Drittel der Genossen sind schon jetzt der Einladung zur Stimmabgabe gefolgt. Die SPD-Spitze hat mit dem Angebot zur Teilhabe an der Entscheidung über die große Ko




