Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V.
Der Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD) ist eine Patientenorganisation auf Bundesebene und pflegt Kooperationen und Austausch weltweit und mit europäischen Borreliose-Patientenorganisationen.
Der BFBD ging hervor aus dem 1994 in Hamburg gegründeten Lyme-Borreliose-Bund und wurde 1998 ins Vereinsregister eingetragen. Ihm angeschlossen sind etwa 90 Prozent der regionalen Borreliose-Selbsthilfegruppen, -vereine und -kontakter sowie etwa 850 Einzelmitglieder und Förderer.
Aufgaben, Ziele, Vorhaben
- Prävention und Information auf breiter Basis
- Beratung Betroffener und Interessierter
- Hilfe bei Ansprüchen an Leistungsträger
- Entwicklung und Förderung von Selbsthilfegruppen
- Öffentlichkeitsarbeit
- Gesundheitspolitik
- Stärkung der Rechte der Patienten
- Interaktion mit Ärzteschaft, Wissenschaft und Leistungserbringern
- Medien- und Forschungsrecherche
Der BFBD ist als gemeinnützig eingestuft. Er ist anerkanntes Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen, in der BAG Selbsthilfe und in der Deutschen Arbeitsgemeinschaft der Selbsthilfegruppen und verpflichtet sich auf deren Grundsätze für gemeinnützige Arbeit. Er ist kooperierendes Mitglied im Sozialverband VdK. Alle großen Krankenkassen (u.a. AOK, Barmer, BKK, IKK, Knappschaft, der Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung sowie der Verband der Ersatzkassen/VdEk und die Techniker Krankenkasse) fördern und unterstützen seine Arbeit projektbezogen. Die GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene unterstützt mit jährlichen Zuwendungen.
Der BFBD betreibt die Telefon-Hotline 0180 500 6935 zur Beratung von Borreliose-Betroffenen und ihren Angehörigen.
