Stuttgarter Zeitung: Start im Streit / Leitartikel zu Koalition/Union/SPD
ID: 1004508
so weitermachen, werden sie die hohe Popularität einer Regierung der
Volksparteien bald verspielt haben.
Der Auftakt ist verunglückt. Die große Koalition hat noch nichts
zuwege gebracht - außer: Schlagzeilen, in denen das Reizwort "Streit"
vorkommt. Seit es sie gibt, ist diese Regierung vor allem damit
aufgefallen, dass sie bei vielen Fragen unterschiedliche Ansichten
vertritt. Die Liste der Konfliktthemen ist länger als die bisherige
Amtszeit nach Wochen. Ob es nun um den Mindestlohn geht, um eine
staatlich subventionierte Elternteilzeit, um Vorratsdatenspeicherung
oder um die Rentenpläne - überall scheint Dissens zu herrschen. Das
erinnert fatal an die schlechtesten Zeiten von Schwarz-Gelb.
Merkels Juniorpartner neigen zur Profilneurose. Den
Sozialdemokraten ist das nach den prekären Erfahrungen mit der
letzten großen Koalition noch nicht einmal zu verdenken. Am Ende
zählt aber nur, was die Regierung gemeinsam erreicht - nicht, worüber
sie sich gestritten hat.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.01.2014 - 22:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1004508
Anzahl Zeichen: 1396
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 290 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Start im Streit / Leitartikel zu Koalition/Union/SPD"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Medien und Bundestagswahl 2013 - Themenheft der "Media Perspektiven" ...
Die aktuell erschienene Ausgabe 12/2013 der Fachzeitschrift "Media Perspektiven" enthält mehrere Beiträge zum Thema "Medien und Bundestagswahl 2013". Julia Partheymüller und Anne Schäfer befassen sich in ihrem Beitrag, der auf einer repräsentativen Telefonbefragung basiert
Das Erste, Montag, 13. Januar 2014, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
5.35 Uhr, Dieter Zetsche, Vorstandvorsitzender Daimler AG, Thema: Auto der Zukunft 7.10 Uhr, Frühstück mit Ursula von der Leyen, CDU, Bundesverteidigungsministerin 8.05 Uhr, Frühstück mit Ursula von der Leyen, CDU, Bundesverteidigungsministerin Pressekontakt: WDR Presse und Informa
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Schwesig ...
Da hat die neue Familienministerin in ihrem Elan einen Ballon steigen lassen, aus dem rasch wieder die Luft entwichen ist. Ist das Übereifer? Unerfahrenheit? In jedem Fall dürfte die Idee einer mit Steuergeldern gepäppelten Familienarbeitszeit von der großen Koalition nicht realisiert werden.
Armutszuwanderung: Paritätischer fordert Öffnung von Hartz IV für EU-Zuwanderer ...
Es sei ein Gebot der Vernunft und Menschlichkeit, allen EU-Zuwanderern gleichberechtigten Zugang zu Leistungen der Grundsicherung für Arbeitssuchende zu gewähren, so der Paritätische Wohlfahrtsverband. Der Verband unterstützt damit die aktuelle Kritik aus Brüssel am deutschen Sozialrecht. D




